#110 Von Haan aufs WM-Podest
Shownotes
Was für ein Erfolg! 🥉 Das Team Atlantis der Bohlebots Haan hat bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Südkorea die Bronzemedaille im Roboterfußball gewonnen. Doch wie schafft man es aus einer AG in Haan bis auf das Podest einer Weltmeisterschaft? In dieser Folge sprechen wir über die intensive Vorbereitung, den Wettbewerb mit den besten Teams der Welt, spannende Momente auf und neben dem Spielfeld und die Faszination des Roboterfußballs. Natürlich geht es auch um den Teamgeist, der hinter einem solchen Erfolg steckt – und darum, warum man manchmal genauso mitfiebert wie bei einem echten Fußballspiel. Eine Folge über Technik, Leidenschaft, Teamwork und einen Erfolg, auf den Haan stolz sein kann. Themen dieser Folge: 🥉 Der Weg zur Bronzemedaille bei der RoboCup-WM 🇰🇷 Eindrücke aus Südkorea 🤖 Wie Roboter Fußball spielen lernen ⚽ Spannende Spiele und knappe Entscheidungen 💡 Teamwork, Programmierung und jede Menge Tüftelei 🚀 Warum die Bohlebots seit Jahren zu den erfolgreichsten Nachwuchsteams gehören Viel Spaß beim Hören!
Wenn euch die Folge gefällt, freuen wir uns über eine Bewertung und wenn ihr den Haaner Podcast weiterempfehlt.
Transkript anzeigen
00:00:00: Hallo Han und herzlich willkommen zu einer Folge mitten in der Sommerpause.
00:00:17: Wenn man eine Weltmeisterschaft denkt, hat man sofort Fußballprofis, Leichtathleten oder Rennfahrer im Kopf?
00:00:22: Aber Roboter?
00:00:24: Genau darum geht es heute!
00:00:26: Fünf Schülerinnen aus Hahn sind mit ihren selbst entwickelten Fußballrobotern nach Südkorea zur RoboCup-Weltmeisterschaft gereist.
00:00:34: Zurückgekommen sind sie mit unzähligen Eindrücken und einer Bronzemedaille.
00:00:39: Ja, wie bringt man einem Roboter eigentlich das Fußball spielen bei?
00:00:42: Wie nervös ist man vor allem WM Spiel wenn nicht die eigenen Beine sondern der eigene Programmcode über Sieg oder Niederlage entscheidet – und wie erlebt man eine Weltmeistersschaft auf der anderen Seite der Erde!
00:00:55: Darüber sprechen wir heute mit dem Team Atlantis, der BoleBots Hahn.
00:00:59: Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen der RoboCupWM, sprechen über Technik, Teamgeist und darüber wie aus einer Ideenhahn ein Erfolg auf der Weltbühne wurde.
00:01:07: Herzlich willkommen im HANA Podcast und viel Spaß mit dieser Folge!
00:01:25: WM von der Roboter wm und habt die bronx im medaille mitgebracht.
00:01:29: herzlichen glückwunsch dazu.
00:01:31: ja was uns jetzt natürlich interessiert wie war es also erzählt mal so zwei erst mal ein tolles Toll zu sehen, dass ihr euch qualifiziert hattet für die Weltmeisterschaft und dann war ja das Thema hey wir brauchen Gelder um da überhaupt hinfliegen zu können.
00:01:49: Und gefühlt wart ihr auf allen Kanälen plötzlich präsent und die ganze Stadt hat sich beteiligt.
00:01:53: also vielleicht erzählt er mal so wie das so war welche Leute ihr da auch kennengelernt habt die sich dann im Prinzip für diesen Sport den der Betreiber begeisterten konnten?
00:02:05: Wie es dann tatsächlich war als auf Reisen ging.
00:02:09: Ja, also wir haben auf jeden Fall schon früh angefangen Spenden zu sammeln.
00:02:13: Wir haben zum Beispiel bei Bekar Schüren oder bei NWS Neu-Sponsoren bekommen.
00:02:19: Wir waren auch öfter mal in der Rheinischen Post was dann auch manchmal aufregend war wenn dann irgendwie schon wieder Fotos gemacht wurden bei uns in der Werkstatt und dann zum Glück war es auch genug Gelder und Spenden die wir gesammelt haben damit wir sogar ohne zusätzliche Kosten uns diese Reise ermöglichen konnten.
00:02:40: Ja, super!
00:02:41: Und das war ja jetzt auch nicht gerade wenig Geld, also gesponsert über den Förderverein des Gymnasiums.
00:02:47: vielleicht mal für alle die Bole Botzei sind noch nicht so kennen Das ist die Robotik AG vom Gymnasium Hanhahn schon seit Jahren aktiv, seit Jahren auch sehr erfolgreich und Bole-Botzei heißt ihr weil die Firma Bohle glaube der Hauptsponsor ist.
00:03:01: Genau, also die Firma Wohle stellt uns sehr primär unsere Werkstatt zur Verfügung.
00:03:06: Wo wir immer frei arbeiten können.
00:03:08: das ist natürlich für uns auch eine super Möglichkeit dass wir wirklich immer uns treffen können zu jedem Zeitpunkt wo wir wollen und dass es nicht irgendwie an die Schule gebunden ist, dass wir abends irgendwie um Genau.
00:03:24: Und das ist, glaub ich ... Also es gibt mehrere Geschichten, die hat unser Coach uns auch mal erzählt, wie wir eigentlich zum Namen Bollebots gekommen sind.
00:03:31: Ist jetzt ein bisschen länger aber er hat primär was mit der Werkstatt zu tun, dass sie uns erst mal irgendwann etwas gesponsert haben.
00:03:40: und dann ist unser Coach, der Roland Stiebel noch einmal wieder zum Vorstand gegangen und so sind die dann darauf gekommen.
00:03:49: Braucht ihr nicht einen Raum?
00:03:51: Ja!
00:03:53: Roland Stiebel ist auch der Lehrer vom Gymnasium, oder?
00:03:57: Genau.
00:03:58: Der betreut das ist euer Coach, der ist auch mitgeflogen wahrscheinlich jetzt ne?
00:04:03: Ja ich habe vorhin eingangs gesagt Team Atlantis.
00:04:06: Interessanter Name.
00:04:07: könnt ihr vielleicht auch mal gleich sagen warum euch den so gegeben habt?
00:04:09: Ihr seid jetzt zufälligerweise eine reine Frauenmannschaft.
00:04:15: Fünf Frauen sind am Start heute im Call leider nur vier.
00:04:17: Annika Lisa Sophia und Sarah Jill konnte heute leider nicht oder es verhindert Und ihr habt euch das ein bisschen aufgeteilt.
00:04:24: Also wenn ich das so aus dem Vorgespräch noch mehr richtig aufgeschrieben habe, dann sind die meisten von euch im Bereich Hardware tätig und Hardware heißt auch wirklich drei D-Druckerteile drucken, Platinen löten und ja irgendwas zusammenschrauben.
00:04:40: Ich sage jetzt mal so aber auch KI trainieren machen viele von euch und die Annika ist diejenige, die so ein bisschen die Software bespielt Robotern beibringt.
00:04:53: Ist das richtig?
00:04:54: Genau!
00:04:56: So Spiellogik, jetzt war ich ja mal da und habe mir das mal angeschaut weil ich mir auch relativ wenig vorstellen konnte.
00:05:01: also erstmal Hut ab.
00:05:02: der Trainingsraum ist wirklich spitze also überall wird er getüftelt.
00:05:06: Da waren nur gab die Europameister auf frisch aus Wien zurückgekommen Die waren auch vor Ort.
00:05:11: Also das war so eine.
00:05:13: Ja, ich würde jetzt mal sagen so eine Mischung aus Start-up und irgendwie irgendwas kreieren.
00:05:21: Und Schullandheim, Jugendherberge.
00:05:23: Irgendwie sowas dazwischen.
00:05:25: Jeder hat da so rumgebastelt, das hat mich total beeindruckt.
00:05:31: Dann haben die Roboter da fahren lassen mit ihrem kleinen Ball und konnten dann auch so Tore schießen Alles sehr eigenständig.
00:05:37: Sei so ein bisschen aus, als würde die Annika mit ihrem Handy den Ding steuern.
00:05:40: aber ist ja nicht so.
00:05:41: der Roboter fährt selber darum sucht sich dem Ball weiß wo das Tor ist und versucht dann entsprechend den anderen Roboter zwei gegen zwei das glaube ich immer Auszuspielen und möglichst viele Tore zu schießen.
00:05:55: Ja genau also
00:05:57: wir
00:05:57: haben quasi es gibt unterschiedliche Liegen Aber wir machen quasi zwei gegen Zwei und müssen dann natürlich probieren, dass die Roboter möglichst viele Tore schießen auf verschiedenste Taktiken.
00:06:07: Genau!
00:06:07: Und diese Taktik programmiert ihr da rein?
00:06:11: Und kommen wir gleich mal dazu, was das aussieht, wenn sich wirklich die besten der Welt dann messen bei so einer Weltmeisterschaft, worauf es am Ende dann... ankam, ich meine ihr habt euch ein bisschen verfolgt.
00:06:22: Ihr habt einen Spiel am nächsten gewonnen und auf einmal dann nicht mehr.
00:06:26: Das ist dann weitergegen.
00:06:28: Und dann habt ihr echt einen super dritten Platz gemacht, das ist echt eine ausragende Leistung.
00:06:33: also können wir ja wirklich alle stolz drauf sein und hat tatsächlich das Geld für die Sponsoren auch gelohnt dass ihr dahin geflogen seid definitiv.
00:06:43: Also ihr seid zurück gekommen.
00:06:44: jetzt wollen wir aber erst mal wissen als ihr angekommen seid Fremdes Land, ganz viele Eindrücke wahrscheinlich.
00:06:53: Hatte man auch Zeit sich ein bisschen so einen Rahmenprogramm zurechtzulegen?
00:06:56: Konnte man etwas von der Stadt sehen oder was habt ihr da so gemacht?
00:06:59: Oder hat man dann nur vor dem Computer gesessen und die neuesten Dinge da einprogrammiert?
00:07:06: Ja also als wir angekommen sind haben wir erstmal drei Tage oder so frei gehabt.
00:07:10: Da haben wir uns auch Seoul angeguckt.
00:07:12: das war sehr schön.
00:07:13: Wir haben auf jeden Fall die Kultur kennengelernt, also wir haben uns zum Beispiel so Tempel angeguckt.
00:07:19: Aber auch das Essen zum Beispiel war sehr ... neu aber auch ... eigentlich ist es wirklich sehr lecker und ... Das war echt cool!
00:07:30: Also wir hatten schon ein paar Tage die wir frei verbringen konnten, das war echt schön.
00:07:34: Ja man kam erstmal rein in diese große Stadt vom Flughafen aus Und da waren wirklich erst mal diese ganz...also das is ja gar nicht so.
00:07:41: hier im Hahn zum Beispiel Da waren überall diese ganzen wirklich Hochhäuser, wo die Leute alle quasi übereinander gestapelt sind.
00:07:51: Allein schon das war was ganz anderes und wirklich beeindruckend, wie da alles so copy-paste mäßig nebeneinander gereilt wurde.
00:08:00: So eine Riesenstadt wahrscheinlich?
00:08:02: Ja sehr!
00:08:04: Ich würde sagen an sich einfach die komplett andere Kultur auch die Sprache, die Schriftzeichen... Das ist halt alles komplett anders als hier in Deutschland Und auch wie Lisa schon gesagt hat, die Hochhäuser.
00:08:16: Trotz den Hochhäusern fand ich es relativ grün alles gestaltet.
00:08:20: Ja also mich hat's beeindruckt.
00:08:23: Sind die technologisch ein bisschen weiter als wir hier in Hahn?
00:08:26: Ich glaube schon ...
00:08:28: In anderen Assekten... Haben sie selbstfahrende Taxis oder ist das noch da noch Zukunftsmusik?
00:08:36: Ja ich glaub da ist auch noch Zukunftsmusik aber ich würde sagen Technisch besser als Deutschland.
00:08:42: Wir
00:08:43: haben auf jeden Fall schon mal Wasserstoffautos, Wasserstoffwusse und die öffentlichen Verkehrsmittel kompünktlich.
00:08:52: Ja das ist ja schon mal Science Fiction für uns.
00:08:58: Ja cool!
00:08:58: Und dann hat es hier die drei Tage so ein bisschen zum Eingewöhnen auch ein bisschen Zeitunterschied und so.
00:09:07: Wie ging's dann weiter?
00:09:08: Hat sich da irgendjemand um euch... kümmert und sagt, guck mal hier.
00:09:12: jetzt fahren wir da zu einer Messerhalle.
00:09:14: Und da findet dann die eigentliche WM statt.
00:09:17: gab es da Zuschauer?
00:09:18: oder wie muss man sich das so vorstellen?
00:09:21: Also die Messer hatte war ja zum Glück direkt neben unserem Hotel.
00:09:24: also wir hatten wirklich einen fünf Minuten Fußweg.
00:09:26: Das war echt sehr gut!
00:09:29: Der erste Tag ist der Setup Day.
00:09:31: Da kuppt man sich alles an baut alles auf schaut sich die Felder
00:09:34: an
00:09:34: weil sie sind überall immer unterschiedlich.
00:09:36: Zum Beispiel bei uns in der Werkstatt sind die Feldern.
00:09:39: Also auf die haben wir uns halt eingestimmt, aber wir haben halt auch versucht ein bisschen flexibler zu gestalten und da musste man schon mal schauen.
00:09:46: Was bei uns jetzt zum Beispiel war der Dribbler, der den Ball eben in der Ballschale, sag ich mal hält.
00:09:52: Der hat auf einmal gar nicht mehr wirklich gut funktioniert mit dem Ball und mit dem Feld.
00:09:55: deswegen mussten wir da nochmal umorganisieren, was anderes ausprobieren und so.
00:10:01: also da muss man sich erst mal eingewöhnen am ersten Tag.
00:10:04: Okay, woran lag das?
00:10:05: Weil das Feld einen anderen Belag hatte oder warum konnte er den Ball nicht halten.
00:10:09: Ja genau so... Das Feld hatte quasi erstmal einen anderen Belag.
00:10:14: Der war halt auf jeden Fall, ich würde sagen, glatter als unser und der Ball, der war halt glatt und wir hatten immer ein Mattenball Und dadurch ist die Reibung halt viel stärker und der Ball kann viel einfacher an die Ballschale gezogen werden vom Dribbler.
00:10:32: Dadurch, dass wir diese Reibungen nicht mehr hatten zwischen Boden ... also glatterer Boden, glatterter Ball ging das halt alles schwieriger.
00:10:40: Aber wir hatten noch das Glück, dass ein anderes Team auch das Problem hatte.
00:10:45: Eigentlich ist es in den Regeln Marta-Ball vorgesehen.
00:10:50: Da hat mir dann das Glück ,dass das Team noch einige Bälle besorgt hat.
00:10:54: dann konnten wir ab dem ersten Spieltag auch mit den Mattenbällen wieder fahren und hatten schon mal das eine Problem.
00:11:01: Okay, weil jetzt dachte ich, jetzt muss man sich da selber noch Bälle drucken oder sowas.
00:11:05: Und ihr warst noch da dran machen oder so was?
00:11:10: Ist es denn so dass Ihr auch schon in dieser Phase bei Annika, die mir das im Vorgespräch erklärt, dass bei diesen Wettbewerben die Mannschaft eigentlich losgelöst, diese ganzen Probleme lösen muss.
00:11:21: Also los gelöst vom Coach oder sowas.
00:11:24: Das ist ein Mannschaftswettbewerb und ihr müsst halt zeigen was ihr könnt.
00:11:27: Wenn das Problem da ist, dann muss man eben etwas dran geschraubt werden und neu programmiert werden und ich weiß nicht was.
00:11:33: Wenn jetzt so ein Problem auftaucht in der Vorbereitungszeit, da war der Coach wahrscheinlich gut?
00:11:38: Oder ist das dann schon die Phase wo ihr alleine ranmst oder dann kein mehr fragen dürft.
00:11:42: Also eigentlich
00:11:43: ist es ein bisschen süß bald.
00:11:44: aber normalerweise, sobald der Wettkampf beginnt, ist es nur noch die Arbeit vom Team und es gibt ja auch immer Extratiemereiche, wo die Coaches nicht rein dürfen und da wird dann meistens andere Leute herumgeschraubt.
00:11:56: also eigentlich soll man wirklich nur das Team dran lassen und nicht mehr die Coachs.
00:12:01: Okay Gut, und wie lange muss man sich das vorstellen?
00:12:04: Wie lang dauert's ein Spiel.
00:12:05: Und gibt es da Pausen ... Bei Fußball-WM gibt es ja Trinkpausen.
00:12:10: Gibt es dann bei euch Schraubpausend oder so was?
00:12:12: Ja also, es gibt zwei Halbzeiten, die gehen jeweils zehn Minuten.
00:12:15: Dann gibt es eine halt, genau, die halbzeit dazwischen geht fünf Minuten.
00:12:21: D.h.,
00:12:21: mein Spiel kann zehn Minuten Akkus wechseln, schrauben wenn etwas sich gelöst hat oder irgendwas.
00:12:26: Und noch mal zehn Minuten, ähm, genau!
00:12:30: Okay, und darf man Roboter auch auswechseln?
00:12:32: Noch dem Motto der bringt heute nix.
00:12:34: Komm, nehmt den anderen!
00:12:35: Nee,
00:12:36: man darf nur zwei aufgebaute Roboter mit zum Wettbewerb nehmen.
00:12:41: also man darf jetzt nicht einen dritten aufgebauten Ersatz-Roboter mitnehmen.
00:12:45: Also wir haben theoretisch hätten wie die Ersatztelle da gehabt für nur ein Dritten Roboter aber den hätte man erst mal bauen müssen
00:12:53: Und jetzt mal Hand auf's Herz war er dann bisschen nervös als dann so langsam ernst wurde?
00:12:58: Ja, das auf jeden Fall.
00:12:59: Also vor allem wo wir am Anfang dann die ganzen Probleme erst mal nur gesehen haben und schon alle ein bisschen nervös.
00:13:06: aber nach den ersten Gewinnen hat sich das dann wieder ein bisschen gelegt.
00:13:11: Okay ja und wann kam so der Moment als ihr gemerkt habt?
00:13:14: Mit dem Spiel gehören dir wirklich dazu?
00:13:16: also ich meine es ist ein internationaler Wettbewerb weiß ich wahrscheinlich auch gemischteteams jungsteams Weiß ich von der Altersklasse her, ist das auch gemischt?
00:13:25: Gibt's da jüngere Ältere oder wie muss man sich das so vorstellen.
00:13:28: Oder ist es eine Altersgruppe quasi ... Also wann habt ihr so gemerkt, Mensch?
00:13:32: Wir gehören dir wirklich dazu und wir können auch richtig ordentlich hier mitspielen!
00:13:36: Ja also vom Alter ist das schon alles ungefähr in einer Alters-Gruppe.
00:13:42: Es gibt natürlich ein paar Jüngere aber allgemein sind das schon so die meisten.
00:13:49: Man merkt schon beim Setup-Day wie die anderen Teams fahren, wenn sie auch testen.
00:13:54: Da sieht man so die ersten Eindrücke, wobei wir irgendwann während des Wettwärts gemerkt haben was auf dem Testfeld passiert.
00:14:01: Das muss nicht unbedingt
00:14:02: das Spiel
00:14:03: widerspiegeln.
00:14:04: und ja ... Wir haben dann natürlich irgendwann, wenn man mehr Spiele spielt, merkt man schon okay, wir hätten da tatsächlich eine Chance irgendwie auf den Titel.
00:14:13: Dann gibt sich noch ein bisschen mehr Mühe.
00:14:16: Und aber auch wenn man am Wettbewerb ankommt, die Gemeinschaft wird es einfach wirklich ... Also viele begrüßen einen irgendwie und man redet.
00:14:24: Manche Leute kennt man ja schon von den letzten Jahren.
00:14:27: Dann quatscht man mal zwischendurch.
00:14:28: Das ist eigentlich alles sehr nett und angenehm da die Atmosphäre.
00:14:32: Und das ist auf jeden Fall ein großer Teil noch vom Wettbetwerb.
00:14:38: Mhm.
00:14:39: Ich hab vorhin gefragt, gibt's da auch Zuschauer?
00:14:40: Oder spielt man da einfach so vor sich hin?
00:14:44: Doch, da sind schon mehrere Zuschauer.
00:14:46: Also das war wirklich manchmal so viele, dass man als Teammitglied gar nicht mehr zugucken konnte fast oder fast nichts mehr gesehen hat.
00:14:54: aber ... Ja, das sind ich weiß nicht woher die Leute kommen, die sich das anschauen?
00:15:01: Aber das waren auch viele Koreaner, die einfach mal glaube ich in die Messe gegangen sind.
00:15:06: unten also der unteren Etage gab es ja auch die Major League.
00:15:09: Da gab's noch so... Das war wirklich viel so eine Messe, da konnte man wirklich viel.
00:15:13: Ich glaube, da sind dann auch ein paar hochgekommen zu Junior League und haben sich das mal angeschaut.
00:15:18: Das war schon echt cool!
00:15:20: Wo ist der Unterschied zwischen den beiden Liegen?
00:15:24: Bei der Major-League sind auch so fumanoide Robotschauer und so... Also die Studenten sind keine Schüler mehr.
00:15:33: Okay, alles klar.
00:15:34: Ja ich war ja überrascht wie schwer euer Roboter ist.
00:15:38: Zweiundhalb Kilo ungefähr.
00:15:40: Vorgestopft mit Technik mit Kameratechnik.
00:15:43: Wie erklärt es denn jemanden, der mit Robotik nichts am Hut hat?
00:15:45: Also mir!
00:15:46: Was eure Roboter eigentlich auf dem Spielfeld sehen und denken?
00:15:49: Ja also unsere
00:15:50: Roboter
00:15:51: müssen natürlich um irgendwie Tore zu schießen dann die Tore irgendwie erkennen und den Ball Und man kann sich das so... Wir hatten das so ein Tiger End Club für die Kinder wie so einen Mensch sag ich mal dargestellt Dass du die Räder so ein bisschen die Beine sind und dann die Kamerasysteme sind so die Augen und ja Dann haben wir quasi noch die Spiele was ein bisschen das Gehirn vom Roboter ist.
00:16:11: Und genau das muss man dann halt alles in mir aufeinander abstimmen und dann gucken, dass der Roboter in die vernünftige Richtung fährt.
00:16:19: Das reicht ja nicht in die richtige Richtung fahren.
00:16:21: Der muss auch wissen okay da steht jetzt ein anderer Roboter versperrt mit den Weg.
00:16:25: ich passe zu meinem Kollegen und er kann das Tor machen.
00:16:28: also das wäre für mich jetzt ein logischer Spielzug.
00:16:32: oder sind sie doch noch nicht so schlau die kleinen Kerlchen?
00:16:35: Ja also an sich... Die meisten haben keine Gegnererkennung.
00:16:39: Wir haben das zu WM noch eingebaut.
00:16:40: bei uns, also unsere konnten die Gegner schon erkennen.
00:16:44: mit einem Passspiel ist es bei uns.
00:16:46: Das Feld war relativ groß aber im Passspielen lohnt sich da meistens eigentlich gar nicht weil das ein schnelles Spiel ist und man den Ball dann eher verlieren würde als dass das irgendwie der Pass gelingen könnte.
00:16:57: Aber
00:16:58: genau, dann mussten wir natürlich jetzt mit den Gegnern gucken wie wir am besten um die herumfahren neben denen quasi ins Tor schießen und so was.
00:17:08: Mhm,
00:17:10: was würdet ihr so schätzen?
00:17:11: Wie viele Stunden Arbeit steckt zu unserem Wettkampfroboter?
00:17:14: Also
00:17:15: ich glaube das kann man nicht wirklich einschätzen weil wir also Annika und ich jetzt zum Beispiel seit drei oder vier Jahren mehr da weniger ja das Listen immer wieder in die neuen Roboter reinstecken und so eine Saison ... Ich glaub in irgendeiner Saison hatten wir mal über sechshundert Stunden.
00:17:31: Also ich glaub so viel hatten wir dieses Jahr nicht vielleicht so vierhundert bis fünfhundert Stunden.
00:17:38: Ja, das war echt beachtlich!
00:17:40: So dann sieht man auch eine Entwicklung bei dem Roboter.
00:17:42: also wenn du sagst so ein bisschen drei bis vier Jahre dabei jetzt?
00:17:45: Also da müsste der Roboter jetzt ein bisschen mehr können als vor drei Jahren.
00:17:50: Klar ist es merkt man ja auch an unserer Platzierung.
00:17:53: ich glaube im ersten Jahr waren wir jetzt viel zu Europameister und dieses Jahr waren auf der WM schon eine starke Steigerung.
00:18:02: Gab's denn bei der WM einen Moment, wo ihr dachtet, jetzt ist alles vorbei?
00:18:07: Oder seid ihr so durchgegangen.
00:18:08: Annika lacht schon!
00:18:10: Ja also ich sag mal beim Setup Day, der lief jetzt nicht wirklich
00:18:13: so gut für uns
00:18:14: und da haben wir am Abend schon gedacht okay scheiße wie kriegen wir das jetzt überhaupt noch gefixt?
00:18:19: Und dann hat sich das zum Glück aber irgendwie am nächsten Tag alles so ein bisschen geklärt
00:18:23: oder
00:18:23: konnten die meisten Probleme zumindest uns irgendwie klein halten.
00:18:28: Okay und jetzt spielen die Roboter ja Fußball.
00:18:32: Ich wundert das ein bisschen, dass diese Gegnererkennung bei euch noch ein Feature war und bei den anderen nicht.
00:18:36: Das würde ich als erstes da einbauen.
00:18:38: Das sage ich jetzt mal wieder als Honk her.
00:18:41: aber da würde ich wirklich sagen wenn ihr die Gegner nicht erkennt dann fährt der ja immer dagegen oder so was, verliert einen Ball, das ist irgendwie auch blöd.
00:18:49: Also kommen wir einmal dazu.
00:18:51: Wenn die Fußball spielen... Was macht denn am Ende den Unterschied?
00:18:56: Die bessere Hardware, bessere Software also muss ja auch schnell sein.
00:19:03: oder einfach die besseren Ideen, dass man da irgendwie ein Gimmick eingebaut hat.
00:19:07: So eine Gegnererkennung, die dann im Prinzip so einen Punkt sind und so ein Killer-Featuren sind?
00:19:15: Also ich würde sagen das Zusammenspiel aus beidem.
00:19:18: Zum Beispiel die Hardware, die muss halt stabil sein und sie muss... also bei uns wir hatten jetzt wirklich das Glück, dass eigentlich nichts kaputt gegangen ist beim Roboter Und dann bei anderen Teams zum Beispiel, die hatten im Spiel nur noch ein Roboter weil einer irgendwelche Defekte hatte oder irgendwie nicht funktioniert hat.
00:19:34: Und dann, also das ist halt nicht ein Einzelfall, es passiert schon öfter und zwei gegen eins ist halt schon deutlich unfairer als zwei gegen zwei.
00:19:42: deswegen muss man natürlich gucken dass die Hardware stabil und so ist.
00:19:45: aber die Software und die Kamerasicht und so das sind natürlich auch super wichtig.
00:19:50: Also dass wir eine KI trainiert haben und so, das hat uns schon große Vorteile gebracht.
00:19:57: Ihr sagt das immer so locker, wir haben eine KI trainiert.
00:20:00: So wie alle die das jetzt hier hören wissen oder KI, ChatGPT, dem stelle ich eine Frage.
00:20:06: Google für Fortgeschrittene sage ich mal so ne?
00:20:09: Die KI bedeutet ja im Prinzip das Ding lernt dann auch aus den Spielzügen irgendwie selber.
00:20:13: Habt ihr denn diese KI, kann man die kaufen oder habt ihr die selber programmiert?
00:20:17: Wie muss man sich das denn vorstellen?
00:20:20: Also wir haben die quasi selber trainiert.
00:20:22: Wir mussten dafür, weil das ja schon relativ spezifischer Fall ist jetzt mit dem Spielfeld, haben wir selber Videos aufgenommen und dann die Bilder annotieren.
00:20:32: Das bedeutet mäßig wir zeigen oder markieren der KI wo jetzt z.B.
00:20:35: ein Tor- oder Ball ist.
00:20:38: Und trainieren dann quasi mit diesen Daten an die KI, dass sie im Spiel und im Testen dann quasi die Objekte auf dem Feld selber erkennt Und wir da gar nichts mehr einstellen müssen irgendwie und kalibrieren müssen bei den Kameras.
00:20:52: Jetzt habe ich ja die Annika hier gerade sprechen gesehen, und da fällt mir eigentlich... Ich hab ja schon gesagt, die Robotik AG vom Gymnasium.
00:20:58: Und ich weiß, die Annica, die ist schon gar nicht mehr beim Gymnasum?
00:21:01: Da bist du dann runter, hat schon Abitur.
00:21:04: Ja genau!
00:21:05: So, die anderen Seite waren noch in der Schule.
00:21:08: oder seid ihr auch schon raus?
00:21:09: Das hat mich total gewundert dass man im Prinzip in dieser AG auch weitermachen kann wenn man gar nicht an der Schule ist.
00:21:17: freiwillig weitermachen kann, wenn man das möchte.
00:21:23: Wird vielleicht auch mal die ein oder andere interessieren?
00:21:25: Wie seid ihr denn so zu dieser AG gekommen?
00:21:29: Klar ist natürlich relativ bekannt in den letzten Jahren geworden eben auch aufgrund der Erfolge und es ist natürlich im Schulalltag spielt wahrscheinlich immer irgendwo eine Rolle.
00:21:39: Aber das ist natürlich auch was sehr Spezielles.
00:21:42: Man muss handwerklich geschickt sein, man muss mathematische Aufgaben lösen können und selber programmieren können oder sich das beibringen.
00:21:50: Was hat vor euch dieser persönliche Reiz mitliegen zu werden?
00:21:54: Und nach der Schule weiterzumachen?
00:21:56: Ich kann jetzt nur für Sarah nicht sprechen.
00:22:00: Wir haben nämlich früher – das hat unsere Schule damals angeboten – den Robotik Schwerpunkt gewählt Und der hat uns eben sehr viel Spaß gemacht und wir sind da auch relativ gut gewesen.
00:22:13: Also, wir haben uns halt als Mädchengruppe ziemlich abgehoben von den anderen.
00:22:19: Da hat uns dann Herr Stiebel unser Coach entdeckt... ...und dann gefragt, ob wir Interesse hätten mal in der Roboter AG vorbeizuschauen bei Bole.
00:22:30: Ja, dann haben wir das gemacht.
00:22:32: Und seitdem sind wir eigentlich Seit der Ende fünften Klasse da und machen jedes Jahr ein Wettbewerb mit.
00:22:41: Aber ich sag mal, ihr habt dann großes Zeit in Westen?
00:22:43: Jetzt hat man noch was für die Schule zu tun.
00:22:48: Wir müssen die Freizeit genießen.
00:22:50: Und jetzt habt ihr eben so'n Projekt auf Weltklasse-Niveau, was ihr da begleitet.
00:22:55: Woher wahrscheinlich auch den Anspruch habt, noch besser zu werden.
00:22:57: Nächstes Mal wirklich dem Pott nach Hahn zu holen... Wie kriegt ihr das alles unter einen Hut?
00:23:03: Ja, schwierig.
00:23:05: Also jetzt vor dem Wettbewerb das war echt eine Phase wo man dann wirklich jeden Tag mehrere Stunden da war bei Robert Schick also bei Bole und da kann ich jetzt für mich sprechen dass ich nach der Schule hingefahren bin dann zwischendurch mal zum Sport gefahren bin wieder zurück und dann irgendwann nach Hause.
00:23:24: Das war schon echt stressig muss ich sagen.
00:23:27: Gut, ihr hattet am Anfang einen kleinen Durchmarsch gesehen.
00:23:29: Da wurde auf Instagram verfolgt und hab da hier gewonnen oder dort gewonnen.
00:23:34: Ähm ... Jetzt habt ihr irgendwann auch Spiele verloren?
00:23:39: Gegen wen habt ihr den verloren?
00:23:41: so, am Ende?
00:23:42: Wer war der Boss-Level?
00:23:44: Ja also das stärkste Team gegen die wir verloren haben waren die Markauer.
00:23:49: Du wusstest mir von Anfang an, bevor der Wettkampf angefangen hat, dass es das stärke Team ist war es eigentlich schon klar, dass wir gegen die verlieren werden.
00:24:00: Natürlich hofft man dann immer das bei denen vielleicht doch der eine Roboter kaputt geht und man mit Glück gewinnt
00:24:05: aber ...
00:24:06: Wir wussten schon, dass wieder schlechtere Team sind.
00:24:08: von daher ja.
00:24:10: Okay um was war deren Favoritenrolle?
00:24:12: Warum sind sie so stark?
00:24:14: Was können die besser?
00:24:17: Das ist ne gute Frage.
00:24:18: Sie waren relativ aggressiv und auch schnell am Ball.
00:24:21: Und die konnten auch den Ball relativ schnell und stark nach vorne bringen, also Kicken mit dem Kicker.
00:24:29: Ja...
00:24:31: Die waren wirklich sehr
00:24:32: aggressiv!
00:24:32: Also sie haben unseren Roboter beschädigt was dann eigentlich gegen die Regeln war.
00:24:36: Das war dann auch ein bisschen blöd aber die waren schon gut muss man sagen.
00:24:42: Schiebungen?
00:24:44: So kann ja jeder Weltmeister werden.
00:24:47: Gibt es da kein
00:24:48: Schießwichter, der sagt hier, das geht so nicht raus mit dem oder so?
00:24:52: Geht das nicht?
00:24:54: Doch eigentlich schon.
00:24:55: Also die sind halt... Die machen viele Ausnahmen da deswegen.
00:24:58: Also
00:24:59: sie haben's dann auch korrigiert, sag ich mal also die habens dann auch nachdem unser Robotern so kleine Macken hatte und der Skire hat auch kleine Macken.
00:25:07: Danach haben Sie es auch ein bisschen versucht zu reparieren und dann war es ja okay.
00:25:17: Gut, das war jetzt so.
00:25:18: Sind die auch Weltmeister geworden?
00:25:19: dann am Ende des Tages?
00:25:21: Macau oder wäre es Weltmeiser geworden?
00:25:23: Nee, sind sie tatsächlich nicht und zwar ein... Also die hatten Pech.
00:25:27: im Finale haben die nämlich technische Defekte gehabt und haben dann gegen ein anderes Team gespielt und haben da knapp verloren.
00:25:41: Okay!
00:25:41: Und wer ist jetzt Weltmeester geworden?
00:25:42: Das Geheimnis müssen wir auch noch lüften.
00:25:44: Auch ein deutsches Team tatsächlich vom Bodensee Die Bodensee Adler.
00:25:49: Habt ihr auch mal gespielt?
00:25:51: Ja, wir haben auf der Deutschen schon zweimal gespielt.
00:25:55: Wir haben alle Spiele gegen die eigentlich gewonnen.
00:25:58: Deswegen hatten sie wahrscheinlich wirklich Glück im Finale.
00:26:04: Und jetzt bei der WM auch gegen die mal gespielen oder war das ...?
00:26:08: Genau,
00:26:08: ein Spiel und das haben wir auch gewonnen!
00:26:10: Ist ja auch komisch mit der Wm Deutschland gegen Deutschland.
00:26:14: Dass so was möglich ist... Und das habt ihr gewonnen.
00:26:18: Also habt ihr eigentlich den Weltmeister geschlagen?
00:26:20: Eigentlich seid ihr die Weltmeisterin des Herzens hier, also... Da müssen wir noch mal hinschreiben.
00:26:26: dann aus der Kurvea.
00:26:27: Das ist eigentlich wichtig.
00:26:28: Sozusagen ja!
00:26:30: Okay diesen Weltmeiser geworden, Macau dann in zweiten Platz und ihr den dritten.
00:26:35: Ja super.
00:26:36: Zweimal Deutschland auf dem Treppchen ist auch nicht schlecht.
00:26:40: Wir würden auf jeden Fall nochmal unseren Coach Roland Stiebel danken, von der AG hin bis dann auch nach Südkorea gebracht hat und es alles ermöglicht.
00:26:51: Und natürlich auch unseren Sponsoren, wir haben dieses Jahr bei diesen so einen zahlreichen Sponsor gesammelt und die haben uns wirklich unterstützt und das alles auch ermöglegt.
00:27:00: Vielen Dank!
00:27:01: Habt ihr denn was gelernt jetzt da?
00:27:03: Dass ihr sagt Mensch daran werden wir weiter tüfteln und dass ist unsere Strategie für die zukünftigen Wettbewerbe?
00:27:10: Ja also wir haben alle uns ja dazu entschlossen aufzuhören.
00:27:15: Also Annika zum Beispiel, die fängt jetzt an zu studieren und wir machen ja nächstes Jahr Abitur.
00:27:22: Das nimmt schon echt viel Zeit und deswegen haben wir uns dazu entschlossen dass das unser Abschluss sag ich mal war auf die WM zu fahren.
00:27:29: Und natürlich dann hat immer was dabei.
00:27:31: aber das werden wir dann wahrscheinlich eher an die nächsten Bolleboards Generation weitergeben.
00:27:38: Ihr hört jetzt alle auf also alle ja?
00:27:40: Das Team Atlantis ist Geschichte!
00:27:44: Es ist auch ein bisschen traurig, wobei man sollte immer aufhören wenn es am schönsten ist.
00:27:48: Das ist ja auch dazu und bei Annika weiß ich... Annika wird das ja auch studieren?
00:27:54: Genau!
00:27:57: Du kommst dann irgendwann als Coach zurück nach Haaren
00:28:00: und
00:28:01: du bist da nochmal auf dem High-Level.
00:28:04: Ist das für euch auch so einen Berufswunsch?
00:28:05: Sophia Lisa und Sarah oder sagt ihr ne ich mache was ganz anderes zukünftig?
00:28:10: Ja, also ... Lisa und ich wollen wahrscheinlich beide in die Medizin gehen.
00:28:14: Also eher nicht in die Richtung.
00:28:17: Boah ist Robotik auch mittlerweile auf dem Vormarsch, ne?
00:28:20: Das ist ja einfach so mein Ziel.
00:28:21: Also irgendwie was ... Medizintechnik wird ja auch immer größerer Bereich.
00:28:27: Und da möchte ich auch irgendwie rein, irgendwie noch das Technik dabei jetzt.
00:28:31: Ja.
00:28:33: Ja, und also ich möchte eher so in den Ingenieurbereich Also auch ein bisschen in die Richtung halt eher auf die Hardware-Seite.
00:28:42: Cool, aber dann hat euch das ja schon die letzten Jahre tatsächlich auch so selber geprägt ne?
00:28:46: Das ist dann schon so ein bisschen ... Ja für euch auch so eine Herzensangelegenheit war und jetzt auch irgendwo aufeinander zum Spielfeld quasi weitergeht.
00:28:58: Ja cool!
00:28:59: Wenn wir jetzt sagen okay vielleicht mal so zum Abschluss wenn das jetzt ein zehnjähriges Kind unseren Podcast hört denkt du Mensch das will ich auch machen.
00:29:08: Was würdet ihr dem oder ihr auf den Weg geben?
00:29:10: Man auf jeden Fall dranbleiben sollte.
00:29:13: Und nicht nach einer schlechten Saison, wo du es aufhören solltest sondern
00:29:15: immer
00:29:16: alles an Lernen mitnehmen solltest und das in die nächste Saison mitnehmen.
00:29:23: Genau!
00:29:23: Und einfach würde ich auch sagen... Das machen worauf man Bock hat.
00:29:26: Also selbst wenn man jetzt rausfindet, dass ist nichts vereint.
00:29:29: Irgendwas finden, worauf mal richtig Lust hat und damit kommt man auch richtig weit und da kann man auch was für sein zukünftiges Leben mitnehmen.
00:29:36: Ja super, Mensch.
00:29:37: Das ist eigentlich ein schönes Schlusswort!
00:29:40: Ich bedanke mich nochmal ausdrücklich jetzt bei euch heute für eure Zeit und natürlich dass ihr wirklich hier in der Stadt Hahn mit eurem Auftritt in Südkorea die ganze Stadt noch mal so ein bisschen zusammengeschweißt habt.
00:29:54: ja alle standen so ein bißchen nebeneinander wie gesagt die Sponsoren und andere die das dann gepostet haben und ein bisschen Werbetrommel gerührt haben.
00:30:02: Das hat sich schon etwas mit uns gemacht.
00:30:04: Ich wünsche euch natürlich für euren persönlichen Lebensweg alles Gute, dass ihr da wirklich eine tolle Entscheidung für die Zukunft trefft und auch weiterhin Spaß daran habt!
00:30:15: Wir sind sehr gespannt was die nachfolgenden Bolle-Bots reißen können.
00:30:20: Die Latte liegt auf jeden Fall ziemlich hoch weil Team Atlantis eben die Bronze-Medaille bei der WM geholt hat.
00:30:26: Ganz lieben Dank euch.
00:30:29: Wenn dir diese Folge gefallen hat, bitte abonnieren und in vierzehn Tagen wieder rein hören.
Jeannine Schmidt
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