Gemeinsam statt einsam: Die soziale Seite der Malteser in Haan
Shownotes
Wir sprechen über drei Projekte, die zeigen, wie vielfältig soziales Engagement ist:
mobil & mittendrin: Wie ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen begleitet werden und am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.
Der Herzenswunsch-Krankenwagen: Wie schwerkranken Menschen besondere Wünsche erfüllt werden und wertvolle Momente möglich werden.
Der Wohlfühlmorgen: Ein Angebot für Menschen in schwierigen Lebenssituationen, bei dem neben praktischer Unterstützung auch Begegnung und menschliche Zuwendung zählen. Drei unterschiedliche Ansätze, eine gemeinsame Idee: Menschen nicht allein zu lassen.
Wir sprechen über die Menschen hinter diesen Angeboten, über ehrenamtliches Engagement und darüber, was eine Stadtgesellschaft zusammenhält.
Denn Hilfe beginnt nicht erst im Notfall. Manchmal beginnt sie mit einem offenen Ohr, gemeinsamer Zeit oder einem Wunsch, der noch einmal Wirklichkeit wird.
🎧 Jetzt reinhören und eine andere Seite der Malteser kennenlernen!
Und wenn Du Dich engagieren oder spenden möchtest, dann findest Du die Malteser im Netz hier:
Transkript anzeigen
00:00:00: Bei uns in
00:00:01: Hahn, Geschichten
00:00:02: aus der Gartenstadt und drumherum.
00:00:05: Dein Hanapodcast mit Frank
00:00:08: Hoffmann.
00:00:13: Hallo Hahn und herzlich willkommen zu einer neuen Folge im Hanapotcast.
00:00:16: Ich freue mich sehr dass du heute wieder eingeschaltet hast und Interesse für diese schöne Folge zeigst.
00:00:22: Ja bei uns in der kleinen Stadt
00:00:23: Hahn
00:00:24: ist es doch wichtig das wir füreinander da sind.
00:00:26: Und was bedeutet es eigentlich Füreinander dazu sein?
00:00:30: Manchmal ist es ein Besuch Manchmal ein gemeinsamer Ausflug und manchmal auch die Erfüllung eines letzten großen Wunsches.
00:00:40: Die Maltesa kennen viele Wege, Menschen zu unterstützen und längst nicht hat alles mit Blaulicht-und Notfällen zu tun.
00:00:48: In dieser Folge des HANA Podcasts spreche ich mit Justin Landwehr.
00:00:52: er ist ehrenamtlicher Geschäftsführer von dem Maltese an den Hahn Und wir schauen auf die soziale Seite der Organisation und auf Projekte, die Menschen im Alltag helfen, Gemeinschaft ermöglichen und gesellschaftliche Teilhabe fördern.
00:01:06: Es geht um die Frage wie wir Einsamkeit begegnen?
00:01:09: Wie ehrenamtliches Engagement ganz konkret aussehen kann und warum manchmal schon gemeinsame Zeit einen großen Unterschied macht?
00:01:19: Denn Zusammenhalt zeigt sich eben nicht nur dann wenn es brennt sondern auch an ganz gewöhnlichen Tagen an denen niemand Unterstützung braucht.
00:01:28: Ja, ich war total begeistert von dem Potpourri und den bunten Strauß an Möglichkeiten die die Malteser anbieten und ich zolle mal wieder meinen höchsten Respekt für die vielen ehrenamtlichen Stunden die die Menschen bei den Malteseen in die sozialen Projekte hineinstecken.
00:01:45: Ja schön dass du dabei bist.
00:01:47: vielleicht möchtest auch du dich engagieren und andere Organisationen nahen, können immer ehrenamtliches Engagement gebrauchen.
00:01:54: Vielleicht ist das nochmal der letzte Anstupser mitzumachen!
00:01:58: Viel Spaß!
00:02:00: Hallo Justin, herzlich willkommen im HANA Podcast.
00:02:04: Hallo Frank, danke dass ich da sein darf.
00:02:07: Ich freue mich total.
00:02:09: Die Initiative ging ja tatsächlich von dir aus.
00:02:11: Ja korrekt
00:02:14: Und heute ist das Thema der Maltesa.
00:02:18: Da bist du seit Ehrenamtlich-Geschäftsführer, bist ein junger Kerl.
00:02:25: Bist du auch hier jetzt sechsundzwanzig?
00:02:27: Wenn ich das richtig in den Ohr habe...
00:02:29: Das ist korrekt und junger kerl hört sich immer schön an!
00:02:33: Also als angefangenes war es ja noch jüngerer Kerl.
00:02:35: also als Geschäftsführerin finde ich das schon sehr beachtlich.
00:02:38: wenn man das so mit Anfang zwanzig anfängt Und beim Maltesern hatte ich zuerst so auch an die Blaulichtfamilie tatsächlich gedacht Hätten wir jetzt noch mal sagen können, was sagen das für Einsätze und was macht ihr da alles?
00:02:53: Das ist auch ein wichtiger Punkt.
00:02:54: Aber im Vorgespräch fand ich es sehr bemerkenswert und da wollen wir uns heute eigentlich drüber unterhalten zumindest schwerpunktmäßig.
00:03:03: Das ist nämlich das soziale Engagement der Malteser hier in Hahn und in Hilden.
00:03:09: Ja!
00:03:09: Das ist korrekt Ist ja auch, weil ich schon direkt zu Beginn eigentlich in unserem Vorgespräch gesagt habe.
00:03:14: Habe halt noch mal etwas abseits von diesem Blaulichtsektor, indem wir als klassische Hilfsorganisation natürlich auch vertreten sind.
00:03:22: Also
00:03:22: Sanitätsdienst, Rettungsdienst Katastrophenschutz jetzt in diesem Moment fährt unserer KTV gerade zu einer Bombenentschärfung beispielsweise der ist gerade eben alarmiert worden.
00:03:31: also das ist so dieses klassliche Hilfs-Organisationen Geschäft.
00:03:34: und was wir halt einfach über die letzten zwei drei Jahre verstärkt anvisiert haben, ist eben dieses soziale Ehrenamt.
00:03:44: Und wenn ich das richtig verstanden habe bei den Maltesern arbeiten alle ehrenamtlich?
00:03:51: Das ist korrekt!
00:03:51: Also die Maltese in Hahn und Hilden muss man immer kurz ausführen.
00:03:55: wir sind eine Doppelgliederung also ich und mein Kollege der Thomas Körblein und als Ortsbeauftragter wir bilden zusammen die Spitze für diese Gliederungen.
00:04:03: Wir haben halt einen Dienststelle hier in Hahn auf der Diekerstraße und den Hilden im Kleinhülsen.
00:04:08: Und diese Glyderung als Gesamtes ist rein ehrenamtlich betrieben, es gibt nicht eine bezahlte Kraft.
00:04:14: Es nimmt niemand Aufwandsentschädigung in Anspruch oder dergleichen.
00:04:17: Das ist wirklich reines Ehrenamt.
00:04:21: Ja gut ab!
00:04:21: Also das ist schon mal unglaublich.
00:04:24: du selber investierst ja auch unglaublich viel Zeit in dieser Tätigkeit.
00:04:30: wir haben auch ein bisschen später heute angefangen weil Stadtrat sitzt und da war Ausschussarbeit heute angesagt.
00:04:39: Das machst du ja auch noch?
00:04:41: Wie fing das bei dir an, also was hat dich gereizt?
00:04:43: Du bist ja mit, ähm, ja um sechzehn quasi eingetreten bei den Maltesern.
00:04:48: Was war's?
00:04:49: Was war es?
00:04:50: Du arbeitest ja auch, kommst aus dem sozialen Beruf auch noch, ne?
00:04:52: Also irgendwie... Ja!
00:04:54: Also tatsächlich ich bin gelernte Gesundheits- und Krankenpfleger, arbeite auch seit einigen Jahren in der Notaufnahme, stehe jetzt kurz vor meinen oder mitten in meinen Abschlussprüfungen als Fachkrankenpfleger für Notfallpflege.
00:05:07: Und das ist tatsächlich auch sehr durch die Malteser geprägt, also weil die Ausbildung natürlich später angefangen nicht schon mit sechzehn und die Maldeser ja sich damals da reingestoßen bin.
00:05:18: es war ein bisschen überwältigend in Anführungszeichen ich war sechszehn durfte mit auf den ersten Sanitätsdienst.
00:05:24: dann steht man da Ja, auch der professionell wirkenden Kleidung und klebt die ersten Pflaster im Ernstfall einfach mal oder verteilt so ein paar Coolpacks.
00:05:32: Das war mit sechzehn Jahren schon wirklich cool!
00:05:35: Und ich muss sagen natürlich hat mich auch so dieses ganze Blaulicht dann einfach total interessiert.
00:05:39: also mit sehzehn jahren jetzt mal ganz ehrlich erfinde es nicht cool zu sagen boah... Ich mache hier irgendwas und da ist doch noch blaulicht und da hat man Action in der Eigenwahrnehmung und das hat mich anfangs natürlich total... ja daran gereizt mich da weiter reinzubringen.
00:05:56: Und dann gab es aber noch den zweiten Punkt, dass die Menschen, die ich vor Ort kennengelernt habe hier bei dem Maltesern einfach super familiär unterwegs sind.
00:06:06: Waren sind wie auch immer.
00:06:09: also Ich hab mich von Anfang super wohl gefühlt weil man mit offenen Türen empfangen wurde.
00:06:15: Also jeder war von Anfang an nett Jeder hat sich gefreut Boah cool!
00:06:18: Da ist mal wieder jemand Neues und das ist natürlich immer für dich sehr schön.
00:06:22: Und das war so diese Kombination mit sechzehn, boah geil!
00:06:25: Das ist spannend und man ist auch noch wirklich willkommen.
00:06:29: Das hat dann eigentlich sehr schnell gefruchtet und mich dann in seinen Bann gezogen wenn man so will.
00:06:35: Ja vor zehn Jahren, das müssen wir den Hörerinnen und Hörern sagen da war es ja nicht in Hilden und Hahn.
00:06:39: Das war eine andere Stadt und im anderen Ortsverein würde ich jetzt mal dazu sagen oder Ortsgruppe wie nennt man das bei euch?
00:06:46: Das sind die Ortsgliederungen bei uns.
00:06:48: Und tatsächlich bin ich damals schon zu dem Altes an Hahn Hilden gekommen vor zehn Jahren.
00:06:53: Ah,
00:06:53: okay!
00:06:55: Ja... Über Umwege.
00:06:57: Genau über Umweges ist manchmal alles sehr spannend im Leben wie ich finde.
00:07:02: Ich bin halt nur erst in den Jahr zwanzig selber nach Hahn gezogen.
00:07:08: Das ist so der Punkt.
00:07:09: aber die Mitgliedschaft in der Ortsdiederung ist nicht an den Wohnort gebunden und da ich einfach aus diversen privaten freundschaftlichen Gründen schon hier in der Gegend sehr weit verankert war, bin ich halt auch dann hier direkt bei dem Althesange landet.
00:07:26: Damit wir alle mal so einen kleinen Überblick bekommen, bevor wir jetzt gleich ins Angebot gehen.
00:07:30: Was ihr da tatsächlich für die Community anbietet.
00:07:34: Noch einmal zu deiner Geschäftsführertätigkeit.
00:07:37: Mit welchem Zeitinvest muss man da rechnen?
00:07:39: Wenn man wirklich eine herausragende Position in der Geltung übernehmen möchte?
00:07:44: und was sind so die Hauptaufgabenschwerpunkte?
00:07:48: Ja also wenn ich mal so ganz grob überschlage das ist natürlich auch immer sehr... Abwechslungsreiche, nachdem wie viel auch bei uns ansteht.
00:07:57: Aber so ein Minimum von zehn bis fünfzehn Stunden die Woche an wirklicher Arbeit im Hintergrund, die läuft schon und das ist so das Minimums eigentlich in normalerweise.
00:08:08: ich habe durchaus Wochen besonders durch mein Beruf Schichtdienst hab' ich ja auch schon öfter freie Tage unter der Woche.
00:08:15: jetzt diese Woche ist ein Ideal Beispiel.
00:08:17: Ich bin jeden Tag für die Malteser aktuell unterwegs.
00:08:21: Also ich habe, glaube ich diese Woche nur für die Malteser Minimum ein Zeitkontinent von fünfundzwanzig Stunden.
00:08:30: Das ist schon nicht wenig tatsächlich was dann dazu stande kommt und das hängt eben diesem Aufgabenprofil zusammen dass ich als Geschäftsführer hier habe.
00:08:38: Ich hab eben schon kurz gesagt wir sind eine Doppelspitze vor Ort.
00:08:43: Da muss man einfach sagen also wir haben insgesamt als Maltesa mit all unseren Bereichen sage nun die fünfundfünfzig, sechzig Ehrenamtler, die aktiv sind und das muss natürlich gesamt gesteuert werden.
00:08:57: So dann gehört die gesamte Abrechnungsgeschichte sage ich mal zu unseren Aufgabengebiet.
00:09:02: also unsere Sanitätsdienste beispielsweise kosten ja nur mal auch Geld.
00:09:06: Also wir sind ja Vertragspartner man muss dafür ja auch zahlen dass wir die dann durchführen.
00:09:10: Das heißt die Abrechtung was das Ganze angeht.
00:09:14: Dann verschiedene Begehungen, die wir regelmäßig haben Qualitätsmanagementsbegehungen, die normalerweise einmal im Jahr bei uns stattfinden.
00:09:23: Vor drei Wochen habe ich eine Arbeitsschutzbegehung, die vierundhalb Stunden in Anschlag genommen hat als Beispiel.
00:09:29: Ich mache repräsentative Aufgaben.
00:09:31: Also ich werde es vergangenen Samstag bei einer Podiumsdiskussion zum Thema Ehrenamt von und für Senioren eingeladen.
00:09:38: Paar Tage davor hatte ich ein Gesprächstermin mit einem Kooperationspartnern.
00:09:42: also dieses Gesamtkonzept ist das einfach.
00:09:45: Das kann man kaum in einzelne Dinge zusammenfassen.
00:09:48: Und dann kommt natürlich hinzu, dass ich hier aber auch noch ganz normale Tätigkeiten als Helfender übernehme.
00:09:54: Beispielsweise bin ich ja auch mittlerweile qualifizierter Rettungssanitäter und das habe ich bei dem Altesern irgendwann mal gemacht.
00:10:00: Ich fahre hier also auch noch teilweise ehrenamtlich KTV, RTW je nachdem was halt ansteht.
00:10:06: Ich bin das ein oder andere Mal auf Sanitätsdiensten unterwegs.
00:10:10: Daher kommt es halt so zustande.
00:10:12: Als Geschäftsführer selbst bin ich in meinem Kollegen zusammen als Ortsleitung die Hauptverantwortlichen für, wenn man so will eigentlich ein mittelständiges Unternehmen mitführen, über das wir alle kein Geld bekommen.
00:10:24: Aber ich finde, dass ist immer tatsächlich ein sehr guter bildlicher Vergleich, dass wir hier eigentlich tatsächlich einen Unternehmen führen mehr oder weniger nur mit allen Ansprüchen, die ihr dazugehören.
00:10:34: Sechzig Ehrenamtliche, das klingt erstmal viel!
00:10:37: Das ist aber jetzt wirklich Hilden und Hahn ne?
00:10:40: Genau.
00:10:40: Also das sind die Gesamterrenamtler, die wir hier haben...
00:10:44: Sprich, ihr sucht auch immer noch mal den einen oder anderen?
00:10:48: Händelingund kann man dann nur sagen!
00:10:50: Also jede helfende Hand ist uns immer willkommen und wenn wir gleich so ein bisschen über diese Angebotsvielfalt sage ich mal sprechen merkt man auch relativ schnell wie wenig sechzig Leute eigentlich unter dem Strich sogar sind auf die Menge an verschiedenen Projekten auch weil nicht jeder von diesen Sechzig Personen macht überall mit.
00:11:08: Dann gibt uns noch mal einen kurzen Überblick, weil im Vorgespräch hast du das ja genannt als soziales Alleinstellungsmerkmal.
00:11:15: Genau also da muss man natürlich immer so ein bisschen schalte.
00:11:17: es ist eine Alleinststellungsmerkmale unter den Hilfsorganisationen hier in der Umgebung.
00:11:22: zumindest habe ich keine andere Hilfs-Organisation jetzt in Hahn oder Hilden kennengelernt die da ähnliche Projekte hat wie wir.
00:11:29: zurzeit Kann sich natürlich alles noch ändern bis zur Ausstrahlung, aber unser soziales Ehrenamt besteht aktuell aus drei größeren Projekten.
00:11:41: Zum einen ist das der enthilden stattfindende Wohlfühlmorgen und er richtet sich letztlich an Menschen in finanziell brenzligen Situationen oder auch ohne festen Wohnsitz, ohne Obdach.
00:11:53: Der findet aktuell zweimal im Jahr statt.
00:11:56: Das ist ein offenes Angebot.
00:11:57: Dauert ungefähr vier Stunden immer von zehn bis vierzehn Uhr wo einfach jeder kommen kann.
00:12:03: wir kontrollieren da gar nichts.
00:12:04: Wir haben großes Frühstücksbefehl noch mal bisschen was warmes meistens irgendwie einen Eintopf oder so.
00:12:09: Wir haben eine Hausärztin dafür ärztliche Beratungsgespräche in November um wenn der Winter wohl für morgen, sag ich mal stattfindet.
00:12:19: Da bestelle ich im Vorhinein immer noch Impfstoffe für Grippe und Covid- und die Leute können kostenfrei auch geimpft werden dort vor Ort.
00:12:27: Wir haben Optiker meistens da.
00:12:29: wir verteilen Hundefutter also Und da geht es eigentlich wirklich darum, dass die Leute sich einfach wohlfühlen.
00:12:35: Wir machen einen Fahrdienst zur Kleiderkammer.
00:12:37: auf Kosten des Malteser Hilfsdienst können sich alle Besucher dort bis zu vier Kleidungsstücke einfach komplett mitnehmen und wir übernehmen das Ganze im Nachgang.
00:12:45: Wir kooperieren mit einem Friseur der dann ein Gutscheisesystem für uns führt.
00:12:50: also wir versuchen da wirklich für die Menschen einfach ein gutes und wie auch finde sehr schönes und abwechslungsreiches Angebot zu gestalten.
00:12:58: Die Resonanz ist wirklich groß.
00:13:00: Also wir haben vor Drei Jahren, jetzt war der siebte vor kurzem und vor drei Jahren haben wir angefangen.
00:13:05: Da hatten wir fünfundzwanzig Gäste.
00:13:07: Jetzt sind wir im Schnitt bei siebzig bis achtzig Gästen angekommen.
00:13:12: Das war auch so unser erstes großes Sozialprojekt was wir hier vor Ort ins Leben gerufen haben.
00:13:17: Ja
00:13:17: da habe ich mal eine Frage.
00:13:19: uns war
00:13:19: natürlich
00:13:21: Ich folge ja hier den den Hanna Facebook Gruppen Hin und wieder mich nämlich auch da ein meistens aber nicht.
00:13:28: Aber da kamen euch die frage auf Weil er wurde gefragt von jemanden, der jetzt wohl hin und wieder eine Obdachlose hier in Harn getroffen hat.
00:13:40: Ob wir hier in Hahn mehr Obdachtlose haben als noch vor ein paar Jahren?
00:13:45: Das fängt mir in dem Zusammenhang ein weil dieser Wohlfühl morgens richtet sich auch an Menschen sagen wir mal die jetzt wohnungslos sind.
00:13:51: Genau!
00:13:53: Nicht nur aber eben auch.
00:13:55: Und kannst du das bestätigen?
00:13:56: oder ist es in dir?
00:13:57: glaube dass wir jetzt mehr Ob dachlosen in unserer Stadt haben hier im
00:14:01: Hahn?
00:14:03: Also, in meinem Empfinden nachkündigt das jetzt nicht einfach so bestätigen.
00:14:07: Allerdings erfasse ich das jetzt auch nicht genau.
00:14:10: Wir hatten tatsächlich ursprünglich mal überlegt wollen wir ein bisschen erfragen bei unseren Gästen beispielsweise wo kommen die jetzt genau her?
00:14:17: Was ist dies?
00:14:17: was ist jenes?
00:14:18: allerdings haben gedacht ne wir wollen die ja möglichst gar nicht erst abschrecken dieses Angebot wahrzulegen.
00:14:25: man muss tatsächlich sagen was wir auf jeden Fall merken ist nichts zwingend Obdachlosigkeit als absoluter Worstcase, aber durchaus dass die finanzielle Situation vieler Menschen und auch von vielen Familien durchaus angespannter wird.
00:14:44: Also das bekommen wir schon gespiegelt teilweise.
00:14:47: Auch in vielen Gesprächen, die wir führen.
00:14:50: Das sind aber natürlich auch immer Individualaufnahmen dann in dem Moment.
00:14:54: Daraus kann man immer schwierig eine Generalschlussfolgerung mit sich nehmen, aber man merkt schon dass viele Menschen unseren Empfinden nach deutlich schwieriger dastehen mittlerweile.
00:15:08: Die Obdachlosigkeit ist dabei wirklich der absolute worst case muss man auch immer ganz klar sagen.
00:15:16: und da es tatsächlich auch so klingt vielleicht ein bisschen blöd, aber die wirklich obdachlosen zu erreichen für unsere Angebote ist natürlich auch das Schwerste, was für uns geht.
00:15:28: Das ist natürlich immer so ein bisschen der Punkt.
00:15:30: Wir versuchen das schon möglichst breit zu fächern und zu bewerben.
00:15:33: wir re-evaluieren auch jedes Mal okay wie können wir noch mal anders vorgehen?
00:15:38: welche Möglichkeiten haben wir vielleicht um diese und jene Kreise nochmal besser zu erreichen?
00:15:44: aber das ist für uns aktuell wirklich noch sehr schwierig teilweise.
00:15:49: Du hast gesagt, die Resonanz ist sehr groß.
00:15:51: Also es wird sehr gut angenommen.
00:15:53: dieser Wohlfühlen morgen.
00:15:57: Ich würde mich schon wieder wünschen, lass ihn doch mal öfter stattfinden.
00:16:01: Würden wir tatsächlich gerne?
00:16:03: So ist das gar nicht!
00:16:05: Wir werden es aber dieses Jahr nicht bewerkstelligen können.
00:16:08: Plan aber tatsächlich stand jetzt nächstes Jahr wenigstens einmal im Quartal das Ganze durchführen zu wollen.
00:16:16: Angedacht ist tatsächlich auch wenn die Partner so wie in Erstgesprächen bisher angedeutet haben, den auch nach Hahn zu holen.
00:16:25: Also einen Wechsel zwischen Hilden und Hahn stattfinden zu lassen.
00:16:29: Man muss sagen am Ende egal ob der jetzt in Hahn oder in Hilde stattfindet ist für jeden Menschen offen.
00:16:34: also wir haben da teilweise Gäste die kommen von Neues aus dahin.
00:16:39: Also das muss man vielleicht nochmal betonen.
00:16:42: Der Veranstaltungsort macht nicht irgendwelche Beschränkungen, ob man jetzt teilnehmen darf.
00:16:50: Aber das wäre unser großes Ziel fürs nächste Jahr mit Blick auf den Wohlfühlmorgen.
00:16:54: Und hier kommt er mit den Gästen auch ins Gespräch?
00:16:57: Ja!
00:16:59: Was erhoffen sie sich von dem Morgen, der löst ja nicht das tatsächliche Problem ne?
00:17:04: Nein, dass tatsächlich ein Problem können wir so nicht lösen.
00:17:08: Es ist letztlich genau das was der Name schon sagt Wohl-Fühl morgen einfach mal ein bisschen wohlfühlen.
00:17:15: Und ich glaube, das ist tatsächlich auch die große Erwartungshaltung der meisten unserer Gäste.
00:17:19: Also es ist auch das, was wir vielfach einfach gespiegelt bekommen.
00:17:22: Die freuen sich jedes Mal auf diesen Termin weil sie einfach dann mal sich um nichts kümmern müssen nicht überlegen müssen, was Sie heute essen.
00:17:30: Jeder bekommt immer noch ein kleines Care-Paket mit ein paar Hygieneartikeln, ein paar Lebensmitteln mitgepackt und also da wurde uns teilweise auch schon mitgegeben Das ist jetzt wirklich die Lebensmittel für die nächsten drei Tage, die die Person jetzt einfach nutzt.
00:17:45: Also das gibt einem auch immer noch mal zum Nachdenken zeigt aber glaube ich auch dass wir zumindest mit der Grundidee ja wie soll ich das sagen?
00:17:54: Dass wir mit der grundidee zumindest erfolgreich sind für den Moment die Sorgen in den Hintergrund treten zu lassen und das ist natürlich nichts was das Leben verändert.
00:18:07: Das Wissen, dass man ein paar Stunden in einem Leben vielleicht einfacher gemacht hat.
00:18:11: Dadurch ist dann doch auch schon wieder sehr schön.
00:18:15: Fliest du auch mal einen Trainchen?
00:18:16: Also auch mal ein Freudentrainchen?
00:18:20: Da bin ich persönlich immer eher weniger der Typ Mensch für ehrlicherweise.
00:18:24: Ich neige nicht so zu Trainchen, egal ob Freude oder andersrum.
00:18:28: aber es gibt durchaus auch sehr emotionale Gespräche das Jahr also auch Momente wo ich dann einfach nur hinterher denke, boah das war jetzt schön!
00:18:37: Weil dann einfach jemand kommt und es war zum Beispiel beim vorletzten Wohlfühlmorgen, das ist mir sehr hängen geblieben.
00:18:43: Eine Dame die einfach nicht viel hatte, da auch sehr offen mit umgegangen ist, die aber Partu darauf bestanden hat uns als Dankeschön... Ich glaube, es war einfach eine kleine Tafel Schokolade zu machen und wir durften das Partu nicht ablehnen.
00:18:59: Und das sind doch schon so Momente, die zeigen einfach sehr viel Menschlichkeit.
00:19:03: Das finde ich einfach immer sehr schön
00:19:06: Ja, und gerade Menschen die auch in prekären Verhältnissen mittlerweile dann leben oder vielleicht auch schon so ein bisschen das Gefühl haben ich bin arm weil sich nicht so am sozialen Leben teilhaben kann.
00:19:17: Ich glaube für dies ist es ja auch ganz wichtig so einen Tag auch in Würde dazu verbringen auf Augenhöhe die Begegnung zu bekommen.
00:19:26: Ja, ich glaub dass es hier tatsächlich eh etwas das leider immer sehr schnell passiert dass man halt wieder typisch in Schublaten denkt wie's halt einfach irgendwo jeder Mensch macht und dass man dem dann aber auch nachgibt, diesen Schubladen denken.
00:19:40: Und das hilft natürlich denke ich auch die einfach wissen, die kommen dahin ohne Stickmata, ohne irgendwelche Vorgurteile.
00:19:48: Jeder ist willkommen.
00:19:50: also wie sagt wir fragen nicht verdient sie denn wirklich so schlecht?
00:19:54: oder woran liegt es?
00:19:56: Wir sind wirklich da um einen schönen Tag zu bereiten.
00:19:59: Wir kooperieren noch mit sozialen Arbeitern, die beispielsweise auch da sind niederschwellige Kontakte herstellen zu können, da wo man das hat sich auch schon das ein oder andere Mal gelohnt.
00:20:08: Da konnte echt Leuten im Nachgang noch einfach geholfen werden und ich glaube aber dass ist halt dieser hilfreiche Punkt.
00:20:15: also die sind einfach willkommen.
00:20:17: so die müssen nichts beweisen sie müssen nichts erklären die müssen sich nicht rechtfertigen.
00:20:24: Ich kann mir auch vorstellen bei so einer Veranstaltung mit siebzig, achtzig Gästen.
00:20:28: Das ist dann auch auf der Ehrenamtseite ein großes Projekt also da müssten schon relativ viele am Start sein.
00:20:35: Jetzt habe ich direkt mal die erste Anregung für unsere Hörerinnen und Hörern weil... Da ist doch vielleicht zum Einstieg das ist ja schon mal eine gute Geschichte!
00:20:44: Ich leg mich nicht fest, ich nehme mal drei vier Stunden Zeit für den gesamten Vormittag da setze mich dahin trinkt ne Tasse Kaffee unterhalte mich mit den Leuten Mal da und servier vielleicht noch ein bisschen auf- und ab.
00:20:56: So mal um in das Ehrenamt hineinzuschnuppern, das wäre doch bei euch vielleicht eine ganz gute Gelegenheit für die sich so was vorstellen könnten aber sich jetzt auch nicht trauen.
00:21:04: ich will jetzt schon nicht so richtig... Ich sag jetzt mal Verein und dann zähren alle an mir.
00:21:08: Also das war so meine Erfahrung immer, in kirchlichen Organisationen, wenn ihr da irgendwie die Hand gehoben habt, da hat es plötzlich ganz viele Arbeitskreise und ganz viel Verpflichtung und ganz vielen moralischer Druck, wenn du Nein sagen wolltest!
00:21:22: Da haben ja viele auch Angst vor einem Ehrenamt, dass sie sagen, jetzt habe ich mich da gemeldet, jetzt komme ich aus der Nummer nicht mehr raus.
00:21:27: Ja,
00:21:29: das ist eine Sorge die ich durchaus auch so aus verschiedenen Gesprächen kenne tatsächlich.
00:21:34: Und es ist tatsächlich auch so dass sich vielen dieser Interessenten den Wohl für morgen immer nahe lege als Option weil der halt nicht so oft im Jahr stattfindet aber eine gute Möglichkeit darstellt auch mal ein paar Leute von uns vielleicht kennen zu lernen.
00:21:52: Da kommt ein bisschen das Gespräch, hat etwas zu tun.
00:21:54: Vor allem hat man auch direkt was Sinnvolles gemacht.
00:21:57: Es ist nicht nur ein Kommen vorbei und wir unterhalten uns mal sondern lernen uns einfach mal weg der Arbeit ein bisschen kennen.
00:22:04: Und dadurch dass er nicht so oft stattfindet es ein begrenzter Zeitraum ist und die Termine meistens schon zwischen drei und vier Monaten im Voraus feststehen Auch gut planbar in der Regel.
00:22:17: also.
00:22:18: Wir sind gerade in der Terminfindung für den kommenden.
00:22:21: Also der grobe Zeitraum wird Ende Oktober bis Mitte November wahrscheinlich sein.
00:22:25: Den finalen Termin werden wir wohl Ende dieser Woche festlegen und ab dann kann ich halt auch schon Interessenten wieder sagen, okay jetzt haben wir da unter diesem Termin, wie wär's?
00:22:37: Lust, Zeit sich das einfach mal mit anzuschauen!
00:22:41: Wo kann man sich da erkundigen nach den Terminen?
00:22:43: macht er das auf der Homepage?
00:22:44: oder wo ist das
00:22:46: Genau, das geht mit auf die Homepage.
00:22:48: Das geht vor allem auch dann nochmal über Facebook an uns dranne und Instagram haben wir natürlich auch.
00:22:56: da wird es auch noch mal mit reingestellt das ganze.
00:22:59: Und so versuchen wir es halt einfach möglichst breit zu streuen denn verteilen wir noch Aber dass ist dann eher für die Gäste zur Gewinnung.
00:23:05: verteilen hat einfach noch Flyer Überall in den verschiedenen Stellen.
00:23:09: Wir versuchen auch dann die verschiedenen teilweise städtischen Ämter damit am Bord zu holen dass die aus wissen Versuchen vielleicht nochmal, die einer oder andere Pressemitteilung im Vorhinein dann auch zu verschicken.
00:23:19: Dass das irgendwo womöglich ist halt einfach noch mal sichtbar wird.
00:23:23: Für Leute, die wirklich sagen Boah ich habe jetzt Bock da vielleicht mit anzupacken Ist es effektivste tatsächlich immer sich einfach per Mail, per Telefon Einfach mal bei uns zu melden Dann mit wir halt auch wissen okay Da kommen noch zwei drei Leute Die wollen sich das hier gerne ansehen.
00:23:39: Ansonsten wird es für uns natürlich auch sehr schwierig, irgendwann noch nachzuvollziehen.
00:23:42: Wenn wir am Ende nicht zwanzig Leute an einem Tag da haben, wird's irgendwann auch schwierig zu steuern um ein bisschen diese Kontrolle zu halten.
00:23:49: Allerdings mehr als zwei gleichzeitig habe ich nur nie erlebt die sich gemeldeten Samenreise aufhört.
00:23:53: Hey
00:23:54: also für dich ist der Podcast jetzt die Chance, dass man zwanziger kommt und dann verteilt hat?
00:23:57: Man macht ja jede Woche so einen Wohlfühl morgen!
00:24:00: Ja aber wenn wir die Leute finden machen wir den auf jeden Fall öfter so, das ist ja nicht...
00:24:04: Also finde ich schon mal eine richtig gelungene Geschichte.
00:24:07: Ja, tolles Angebot.
00:24:08: auch dieses ganze Paket mit Friseur, mit Arzt und Kleiderkammer mit ein bisschen Päckchen was man mitnehmen kann finde ich richtig schön.
00:24:18: Wie gesagt, wenn ihr das hinbekommt, das Quartalsweise anzubieten und dann auch im Wechsel Hilden und Hahn, finde ich eine super Geschichte.
00:24:26: Und auch so zum Rheinschnuppern fürs Ehrenamt find' ich auch ganz toll.
00:24:30: Letzte Frage vielleicht noch dazu... Ist das immer mitten in der Woche oder ist es am Wochenende?
00:24:36: Wann findet sowas statt?
00:24:37: Denn wohl für morgen machen wir immer einen Samstag.
00:24:42: Grund ist relativ einfach Zum einen ist es Wochenende, das macht natürlich für viele Ehrenamtler deutlich einfacher die Zeit zu finden.
00:24:51: Weil's ja nur mal auch ein morgensmorgendlicher bis nachmittaglicher Termin ist.
00:24:57: also ich sage mal mitwochszehn bis vierzehn Uhr wenn ich da so etwas vorschlage und ich brauche dann noch neuen Ehrenamten an dem Tag wird halt schwierig muss man einfach sozusagen.
00:25:05: und der andere Vorteil ist warum wir uns gegen einen Sonntag entschieden haben.
00:25:09: Wenn wir doch einmal eine noch höhere Steigerung an Gästen haben, können wir auch jederzeit noch Lebensmittel nachkaufen.
00:25:16: Und
00:25:16: deswegen haben sie entschieden, dass der Fulfillmorgen immer in einem Samstag stattfindet.
00:25:20: Ich habe das
00:25:21: schon im Vorgespräch gesagt und mich reizt es deshalb bei euch.
00:25:24: Das kommt jetzt schon so rüber mit Wärme und vor allem dieses Freilassende.
00:25:29: Du kannst mitmachen du musstes aber nicht!
00:25:32: Und das hast du mir auch erzählt, ich schwenke jetzt mal zu einem anderen Thema.
00:25:34: Ich weiß gar nicht, ob es auch bei dir auf dem Zettel steht?
00:25:37: Das hat das dann ja auch erzählt bei diesem Besuchs- und Begleitdienst den ihr auch anbietet, dass man da auch, sagen wir mal, das sehr regelmäßig machen kann aber wenn man halt verhindert ist oder mal nicht kann oder vielleicht eine andere Priorität hat, dass das auch nicht schlimm ist, was man dann eben mal ausfallen lässt.
00:25:58: Also man muss vielleicht auch mal ganz grundsätzlich sowieso sagen, dass unser Anspruch an die Ehrenämter hier vor Ort bei uns ist.
00:26:05: Dass sie immer irgendwie mit dem Privatleben vereinbar sein sollen und das das Ehrenamt letztlich genau das bleibt ein Ehrenamt.
00:26:13: Für uns es immer nur wichtig zu wissen können die Leute in dem und dem Zeitraum oder können die nicht im Zeitraum?
00:26:19: Wenn man schon vorhersehen kann ab Sommer bin ich ein halbes Jahr Krankheitsbedingend, Urlaubsbedingende, Auslandssemester.
00:26:27: Keine Ahnung was alles anstehen kann einfach nicht zur Verfügung sind wir nur froh wenn wir das so früh wie möglich wissen damit wir einfach die Planung entsprechend auch angehen können.
00:26:38: aber niemand ist verpflichtet irgendwas an einem Minimum oder so bei uns zu leisten.
00:26:44: Wir wollen dass Ehrenamt für jeden auch möglich ist.
00:26:47: und genau jetzt der Schwenker zu diesem Besuchsdienst.
00:26:51: Das ist das Projekt mobil.
00:26:52: und mittendrin Das erkläre ich gerne auch noch mal ganz kurz, was das überhaupt ist.
00:26:59: Ja.
00:26:59: Das
00:27:00: ist ein Projekt, dass wir vor mittlerweile ja September vierundzwanzig gestartet haben damals in den Hilden an den Start gegangen und es besteht aus drei Modulen tatsächlich.
00:27:13: Das erste Modul ist der mobile Einkaufswagen.
00:27:16: Das vom Namen her eigentlich schon ziemlich selbsterklärend.
00:27:20: mobil weil wir mit einem Auto unterwegs sind und Einkaufswagen, weil wir genau das machen.
00:27:24: Wir begleiten die Menschen beim Einkaufen.
00:27:27: Und begleitend meint halt auch genau das.
00:27:29: Die kommen mit uns mit... Es ist nicht so dass man uns eine Liste schreibt, wir gehen einkaufen und dann ja machen wir das für sie.
00:27:37: In der Regel ist es so, dass wir meistens im Schnitt zu vier Gäste haben.
00:27:41: Manchmal sind's auch nur zwei manchmal auf fünf oder sechs.
00:27:45: Und wir holen die jeweils zu Hause ab und fahren damit allen gemeinsam zum Supermarkt.
00:27:51: Das ist das ganz grundlegende Konzept des Ganzen.
00:27:55: Wir sind immer mit einem Fahrer und einer Begleitperson, je nach Bedarf auch noch zweiten Begleitung dabei.
00:28:01: Die Menschen gehen einfach ganz normal einkaufen.
00:28:05: die meisten sind natürlich insgesamt einfach schon älter gesundheitlich ein bisschen eingeschränkt vielleicht doch in der Bewegung eingeschrankt haben Rolator oder ähnliches.
00:28:15: Und die bekommen dann halt noch ein bisschen Unterstützung vor Ort wenn es darum geht aus dem hohen Regal was rauszuholen, den Wasserkasten unter den Einkaufswagen zu bekommen.
00:28:24: solche Dinge halt einfach.
00:28:27: Wichtig ist wir haben extra dafür auch ein neues Fahrzeug angeschafft vor drei Jahren das extra dafür geeignet es auch Rollstühle zu transportieren so dass ihr auch bewusst das Angebot für Rollstuhlfahrer anbieten können.
00:28:41: Wir fragen immer nur zu Beginn, wenn jemand uns kontaktiert.
00:28:44: Ob der Rollstuhl oder ähnliches benötigt?
00:28:47: Damit wir das einfach für die Planung des Ganzen aus dem Schirm haben.
00:28:51: Weil mehr als zwei Rollstühle wird wirklich eng.
00:28:55: Dann macht es halt keinen Spaß mit dazu sitzen irgendwo.
00:28:59: Und das ist eigentlich mal das Grundkonzept vom ersten Modul, den mobilen Einkaufswagen.
00:29:03: Wichtig ist immer anschließend an den Einkauf gehen wir mit unseren Gästen noch einmal zum Bäcker essen ein Stück Kuchen, trinken eine Tasse Kaffee und wir als Neutäter übernehmen auch hier die Kosten für das Ganze.
00:29:18: Warum?
00:29:20: Wir wollen niemanden stigmatisieren und wir wollen niemandem in die Not bringen sich das eigentlich gar nicht leisten zu können.
00:29:30: und dann gibt derjenige aber Geld aus damit er nicht als in Anführungszeichen bitte zu verstehen Arm da steht oder eben auch damit ich jemand zugucken muss, wie alle eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen vorbeig haben.
00:29:42: Und man selbst hat vielleicht nichts.
00:29:44: Klar sind wir gesagt okay egal, wie viel die Leute haben das übernehmen wir.
00:29:51: Wir sind auch sehr zufrieden und glücklich über diese Entscheidung, die wir damals getroffen haben kann man nicht anders sagen.
00:29:58: Die Resonanz, die wird dazu bekommen ist immer wieder sehr immens und man merkt den Leuten auch die Dankbarkeit darüber an.
00:30:07: Und es ist auch schon, es ist nicht so dass alle Leute die als Gäste damit fahren keinen Geld übrig hätten um sich das selber zu finanzieren.
00:30:16: Aber genau diese Stickmärter zu verhindern haben wir gesagt, nee machen wir nicht!
00:30:20: Ist es für alle und gut ist?
00:30:24: Darum geht's ein bisschen auch im Kern bei diesem gesamten Projekt Gemeinschaft und Zeit in Gemeinsschaft.
00:30:30: Wenn man sagen will okay wir fahren dahin jetzt schreigen alle aus ihr geht einkaufen wir sind wieder weg dann ja Waren wir halt kurz einkaufen.
00:30:39: Wir wollen aber auch aktiv ein bisschen dem Thema Einsamkeit entgegenstehen mit diesem Projekt.
00:30:45: Wir wollten nicht nur eine praktische Hilfe im Alltag darstellen, wir wollen eben auch genau das Gewolleneinsamkeit ein bisschen präventiv oder auch aktiv angehen, je nachdem wie man es auslegen will.
00:30:58: Man muss sagen so Alterseinsamtkeit oder auch einsamkeitbedingt durch Armut die ist ihr Nummer einfach weit verbreitet und ein gesamtgesellschaftliches Problem heutzutage.
00:31:08: Und das findet man in diesem gesamten Projekt halt schon wieder, dass wir eben da unseren Fokus draufgesetzt haben.
00:31:17: Das zweite Modul ist ja beispielsweise der sogenannte Kulturbegleitdienst.
00:31:22: Da geht es eben darum mit unseren Gästen gemeinsam verschiedene Kulturveranstaltungen zu besuchen.
00:31:28: Kann Weihnachtsmarkt sein, kann irgendwo ein kleines Open Air-Konzert oder sowas in der Nähe sein was vielleicht sehr günstig ist.
00:31:35: Oder auch offen für alle.
00:31:39: Ja das hatten wir schon noch so eine Dombesichtigung beispielsweise.
00:31:43: also einfach irgendwelche kulturellen Dinge erleben in einer Gemeinschaft.
00:31:49: Darf ich nochmal eine Frage Jusssen?
00:31:50: Ist es dann so eins zu eins?
00:31:51: Das sind einen Ehrenamtlern mit einem Gast?
00:31:54: Nein!
00:31:55: Nein, also es kommt immer ein bisschen auf die Gruppengröße darauf an.
00:31:58: Mindestens zwei Ehrenamtler und dann schauen wir halt immer wie aus wem setzt sich die Gruppe zusammen?
00:32:05: Haben wir jetzt wirklich noch zwei drei Rollstuhlfahrer vielleicht in der Gesamten dabei, die sich melden?
00:32:10: Dann würden wir auch die Zahl der Ehren amtler ein bisschen anpassen einfach um da die Möglichkeiten zu vergrößern damit nachzuschauen.
00:32:18: Entsprechend ist für uns halt auch immer wichtig, dass die Menschen einfach offen uns gegenüber sind.
00:32:22: Inwieweit sie vielleicht Unterstützung benötigen oder halt nicht.
00:32:27: Wir machen natürlich jetzt keine Pflege oder so.
00:32:29: Aber es gibt ja also viele, viele Rollstuhlfahrer sitzen hier schon so lange in ihrem Rollstühl das die brauchen ja keine Hilfe von uns.
00:32:39: Die brauchen die Möglichkeit mitgenommen zu werden aber wir brauchen niemanden der denen dann irgendwie keine Ahnung Platz irgendwo schafft, weil die autark sind.
00:32:50: Und sowas ist für uns dann einfach relevant zu wissen.
00:32:54: also werden durchaus verraten da waren die Rollstuhlfahrer halt die die am besten alleine zurechtgekommen sind und Die Gäste die mit dem Roulade unterwegs waren haben deutlich mehr und Hilfe auch an manchen Stellen einfach mal gebraucht.
00:33:04: nur was ja auch okay ist und Da sind wir in der Regel Ja zwei Ehrenamtler sind es immer und den Rest passen wir dann im Bedarf einfach an.
00:33:12: Also nehmen diesen Einkaufen und diesem Kulturdienst.
00:33:17: Das ist ja einmal praktisch, das andere ist eben, sagen wir mal schön Zeit miteinander zu verbringen bei Kaffee und Kuchen nach dem Einkaufen.
00:33:25: also ich muss sagen es geht ja auch vor allem darum einfach mal dazu sein für diese Menschen.
00:33:31: und deshalb eine Frage wie du so drauf schaust haben wir als Gesellschaft da verlernt uns Zeit füreinanderzunehmen?
00:33:38: Ich glaube wir haben als Gesellschaft im gesamten verlernt, um Zeit zu nehmen.
00:33:46: Also unsere Welt ist hektisch und alle sind irgendwie immer mit ihren nächsten Dingen beschäftigt.
00:33:53: Ich merke das ja auch an mir selber.
00:33:55: so ist es nicht.
00:33:56: also meine Tagesstrukturen sind teilweise so durchgeplant Mit einem Termin hier einen Termin da.
00:34:03: Man lernt das einfach immer so gefühlt so ein bisschen Und ich glaube einfach dass wir da als Gesamtgesellschaft einen ähnlichen Weg gehen.
00:34:10: zurzeit Und oftmals merken wir das halt erst, wenn es vielleicht auch schon wieder zu spät ist.
00:34:17: Also dieses Mehrzeit für einander nehmen, vielleicht auch für sich selber aber vor allem halt auch füreinander als Gesellschaft... Das ist schwierig.
00:34:27: heutzutage habe ich oftmals das Gefühl und diese Zeit schaffen wir halt irgendwie gemeinsam jetzt auch an diesem Projekt
00:34:35: Ja genau also so schön und gut das ist, dass ihr das macht aber es ist halt.
00:34:39: irgendwie findest du halt schade dass es Institutionen geben muss die dann sozusagen in die Bresche springen für vielleicht Nachbarn Bekannte.
00:34:49: ehemalige Arbeitskollegen oder was auch immer, ja so wie das halt früher war.
00:34:53: Ich will jetzt nicht sagen damit früher alles besser.
00:34:56: aber ich glaube dieses ganze Thema auch Individualisierung der Gesellschaft und sowas spielt da irgendwie auch noch Rolle, ne?
00:35:01: So dass man eher mal auf sich und seinen Umfeld schaut bevor man den Blick weitet und sagt Mensch meine Nachbarin oder mein Nachbauer oder mein Ehemaliger Arbeitsk Kollege oder mein ehemaler Chef oder was er immer hat irgendwie Bedarf.
00:35:14: Warum schenke ich dem nicht mal meine Zeit?
00:35:18: Das bekommt, man merkt das teilweise einfach gar nicht so sehr wie die eigene Umgebung teilweise diesen Bedarf hat.
00:35:26: Und wir müssen sagen der Mensch ist ja auch ein soziales Wesen.
00:35:30: also eigentlich wollen wir Kontakt zu anderen Menschen haben Wir wollen uns unterhalten wir wollen uns austauschen Also dass es ja eigentlich das was den menschen mit ausmacht und wir verlernen im Alltag glaube ich oftmals vor unserer eigenen Haustür in dem Sinne nachzuschauen, wer denn da vielleicht doch einsam ist.
00:35:51: Weil natürlich aber auch Einsamkeit oftmals ein ja ... fast schon böses Stickmann mit sich bringt.
00:36:00: Also welcher vernünftige Mensch ist schon einsam?
00:36:03: Nee also nette Menschen die sind nicht einsam!
00:36:05: Die haben jemanden.
00:36:07: Also das sind ja tatsächlich ganz klassische Gedankengänge.
00:36:11: Also keine Ahnung wenn man von einsamen Menschen redet hat man eine böse Stiefmutter im Kopf wie aus dem Märchen, die mit der niemand mehr zu tun haben will.
00:36:20: und das ist es nun mal nicht.
00:36:23: Einsamkeit trifft jeden auch in allen Altersklassen.
00:36:27: also da gibt's auch Studien die das ganz klar belegen dass in allen altersklassend durchgehend Die einsamkeit zunimmt oder zumindest des einsamkeits empfinden.
00:36:37: Das ist ja auch immer so ein bisschen der nächste punkt.
00:36:40: Einsammkeit ist ja nicht feste definiert.
00:36:42: Also Das eigene Empfinden davon, ab wann bin ich einsam?
00:36:46: Aber wenn fühle ich mich alleine ist ja auch super unterschiedlich.
00:36:51: Und ich glaube deswegen sieht man Einsamkeit gar nicht so oft und vielleicht ist das auch etwas Schönes was man als Gesellschaft versuchen kann dieses Thema einfach ein bisschen in den Fokus zu holen.
00:37:05: Einfach nur zu sensibilisieren.
00:37:08: Bleibe ich doch mal noch fünf Minuten am Gartenzaun und quatsch mit meiner Nachbarin als Beispiel.
00:37:14: Schau mal, ob die netten Kollegen vielleicht doch mal ein Stück Kuchen zusammen essen wollen?
00:37:19: Also da gibt es ja verschiedene Kleinigkeiten.
00:37:21: das muss ja nicht immer das große Ganze sein.
00:37:23: Ich sag das so wie er gesagt also die Gäste dir da sozusagen mitnehmt und besucht und begleitet... Das sind oftmals ältere Menschen ne?
00:37:36: Was erzählen sie denn jetzt euch so?
00:37:39: Also erzählt ihr heute was anderes als noch vor ein paar Jahren.
00:37:42: Also gibt's da Entwicklungen, die in eine bestimmte Richtung gehen oder die auch nachdenklich machen können?
00:37:48: Sind die Themen der heute heutigen älteren Generation andere als fell noch vor fünf oder acht Jahren.
00:37:54: Der Hintergedanke zum Beispiel also was ich mir vorstellen könnte so Thema Digitalisierung.
00:38:00: Technisch sind sie ja heute relativ schnell abgehängt.
00:38:03: das fängt ja schon damit an.
00:38:04: es gibt keine Briefmarkten mehr.
00:38:06: ich übertreibe jetzt mal oder kaum noch Möglichkeiten, ein Busfahrtzicke zu kaufen.
00:38:13: So was halt.
00:38:14: Geht halt alles über das Smartphone und wenn sie so einen Ding haben heißt es ja noch lange nicht tatsächlich bedienen können.
00:38:22: Also tatsächlich ist die Digitalisierung auch immer mal Thema bleibt aber zumindest bei den Gesprächen die ich so führe trotzdem immer noch ein bisschen Randerscheinung, muss man tatsächlich sagen.
00:38:35: Was immer wieder großes Thema ist und das war es auch schon als ich bei dem Äthelsen angefangen habe in Kontext-Rettungsdienst mit Patienten im Kontakt gekommen bin, ist der Verlust des eigenen Partners und die darauf folgende Einsamkeit.
00:38:53: Das ist ein so großer Einschnitt in den Leben vieler Menschen, dass man vielleicht oftmals natürlich sich wegschiebt, wenn der Partner noch da ist.
00:39:05: Also man denkt nicht gerne über den eigenen Tod oder den Tod eines geliebten Menschen nach.
00:39:10: also schiebt man das weg und irgendwann isst es soweit so und dann kommen nämlich so Themen wie die Digitalisierung dazu.
00:39:17: weil dann hört man auch oft ja mein Mann hat sich um dies und Jens immer gekümmert als Beispiel sind tatsächlich große Klassiker Die haben vom Eigen empfinden her öfter die frauen betrifft tatsächlich.
00:39:33: Aber auch da merkt man schon so ein wandel so langsam, so ist das nicht.
00:39:37: aber je nachdem wie alt unsere gäste sind es natürlich noch mal häufiger dass dann auch die aussage ist wenn man hat sich um solche dinge kümmert
00:39:44: und die die angebote nutzen sind als menschen die noch sozusagen alleine Oder auch zu zweit, doch in ihrer eigenen Wohnung leben.
00:39:54: Oder nehmt ihr auch Menschen die vielleicht schon eine Senioreneinrichtung besucht haben oder da leben?
00:40:00: Das ist so ein Teil des Teiles, denn größere Teil lebt noch Zuhause... Hoffentlich sind die dann irgendwie durch Angehörige mit versorgt haben.
00:40:10: Pflegegrad zwei, einen Pflegedienst der ein oder zweimal am Tag kommt, den ein bisschen zur Hand geht und eine Hauswirtschaftsdienst oder ähnliches.
00:40:17: Das ist so der Großteil unseres aktuellen Gäste-Ripatras wenn man so will.
00:40:22: Durch auch Leute, die noch komplett eigenständig sind.
00:40:25: Den fehlt am ehesten einfach nur die Möglichkeit soweit zu kommen zum Einkaufen als Baichbiel.
00:40:31: Einfach weil doch zu Fuß solange Wege nicht mehr so gut machbar sind als Baichebeln.
00:40:36: Was wir aber auch durchaus haben, sind die einen oder anderen Gäste aus Senioreneinrichtungen.
00:40:42: Oder und das dann noch mal häufiger der Fall von Betreuten wohnen.
00:40:47: Da haben wir schon immer wieder auch Gästen raus.
00:40:51: Wir versuchen es auch dort zu bewerben nach Möglichkeit also.
00:40:54: wir wollen allen Menschen diese Möglichkeit bieten daran als Gast teilzunehmen.
00:41:03: Dann hat sich mir noch notiert, auch ein schönes Angebot.
00:41:06: Den Herzenswunsch-Krankenwagen?
00:41:10: Was ist das?
00:41:10: Krankenwagen... Ja!
00:41:13: Es ist der HerzensWunschkrankenwagen ja.
00:41:16: Ja tatsächlich es ist glaube ich... Also Mobilomiten drin ist mir schon ein sehr wichtiges Anliegen.
00:41:23: aber die Herzwunsche krank überhat immer so einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen muss man sagen.
00:41:30: Da muss man auch sagen den haben wir nicht erfunden.
00:41:32: Den gibt es bei den Maltesern seit... ...zweitausendsechzehn oder zweitausendsiebzehn.
00:41:37: Also wurde der hier auf regionaler Ebene, sag ich mal begründet und wir sind in den ersten Monaten das Projekt direkt freiwillig mit dazugestoßen und haben gesagt cool wollen wir mitmachen.
00:41:50: Und es geht letztlich genau darum um, es geht um Herzenswünsche.
00:41:54: Herzenswünsche von meist derart schwerstkranken Menschen, dass die einfach kurz vor ihrem Lebensende sind oder eben von chronisch-schwer kranken Menschen.
00:42:07: Die einfach in ihrer Lebensführung massiv eingeschränkt sind.
00:42:11: also wenn man es umgangssprachlich ein bisschen ausdrücken will Es geht um schwerkranke und um sterbende
00:42:16: so
00:42:17: bald sterbenden menschen wo einfach das lebensänder absehbar ist.
00:42:21: Und da gibt's einfach darum den einen letzten wünsche zu erfüllen.
00:42:25: Das können ganz vielfältige Wünsche sein.
00:42:27: Da gab es Musikerfahrten nach Hamburg, beispielsweise zu König der Löwen.
00:42:32: Da gabs jetzt vor ein paar Wochen erst eine Fahrt die wir hier auch durchgeführt haben, wo's einfach nur mein Allgäu ... Ich meine das war der Allgäusch in dem Fall, wo sie hingegen ich bin vor drei Jahren beispielsweise mal und ich glaube dass tatsächlich so ne Fahrt an die ich nicht immer erinnern werde.
00:42:50: Eine relativ junge Frau die war um den Dreh zweiundsechzig, also wirklich noch nicht alt.
00:42:56: Schwerster Krebs erkrankt mittlerweile im Hospiz und auch die restliche Lebenserwartung war bei wenigen Tagen bis Wochen.
00:43:06: Und da ging es dann darum ein letztes Mal in die eigene Wohnung zu kommen wo sie ihr Leben verbracht hat oder ihre Kinder großgezogen hat, wo sie mit ihrem Mann gelebt hat.
00:43:16: Also wir halt hin morgens in dieses Hospiz haben die Dame abgeholt Und dann im Begleitung des Ehemanns, der war auch direkt morgens mit dabei, sind wir dann in die Wohnung gefahren.
00:43:27: So und dort vor Ort war dann die gesamte Familie versammelt.
00:43:30: Die kleinen Enkelkinder, die großen Kinder, Geschwister, Nachbarn sind vorbeigekommen, die man schon viele Jahre kannte und hier haben einfach Zeit zusammen verbracht.
00:43:42: Wir waren von Herzen aufgenommen, wir hätten im Kreis der Familie sofort Platz gefunden.
00:43:48: Trotzdem haben wir gesagt, okay, wir ziehen uns ein bisschen zurück und lassen die Familie jetzt auch mal Zeit für sich.
00:43:54: Wir hauen dann nicht ab aber nehmen uns nach hinten weil sie sollen den Moment als Familie einfach genießen können.
00:44:04: Das Ganze ging ungefähr vier Stunden, hat die Dame ganz klar kommuniziert, ich hab nicht mehr die Kraft, ich bin kaputt Kein Problem, haben wir sie wieder mitgenommen.
00:44:14: Zurück ins Suspiz gebracht.
00:44:16: auf der Fahrt hat sich schon tief und fest geschlafen weil das natürlich auch eine super anschwenkende Geschichte insgesamt ist Und ich glaube dass es bei mir so hängen geblieben Weil's ein so simpler Wunsch irgendwie ist.
00:44:31: Also ich finde bei so letzten Wünschen denkt man ganz oft an Das Meer sehen Tolles Musical sehen Konzert oder ähnliches.
00:44:40: Aber das hat mir nur noch mal selber vor Augen geführt, wie banal diese ganzen großen Dinge manchmal vielleicht auch für viele Menschen sind.
00:44:51: Wenn es darum geht dass das Leben endet.
00:44:55: Also soll man natürlich nicht aufwerten miteinander.
00:44:58: also ich kann auch jeden verstehen der sich nochmal des Konzertes Lieblingsband wünscht.
00:45:02: Ich glaube ich persönlich wäre auch eher in der Richtung mit meinem Wünsche.
00:45:07: und trotzdem habe mich das einfach tief bewegt.
00:45:09: Und da muss man auch sagen, die Dame ist drei Tage später gestorben.
00:45:13: Also wir haben netterweise durch das Hospiz und die Angehörigen ... Das war halt so abgesprochen, dass sie das dürfen.
00:45:23: Die Mitteilung bekommen, dass die Dame verstorben ist.
00:45:25: Und das erleben wird tatsächlich öfter, dass Gäste nicht lange nach Erfüllungen dieses Wunsches dann doch versterben.
00:45:35: Mhm.
00:45:37: Ja, ich weiß nicht.
00:45:37: Ich finde das dann doch immer auch sehr bewegend.
00:45:39: vielfach also man hat da Kontakt mit Menschen in einer Situation die kann man sich eigentlich gar nicht zwingend selber schon vorstellen weil das für ein selbst noch so weit in der zukunft liegt und Man ist wirklich für einen ganz kurzen moment teil dieses ja oftmals endenden lebens.
00:45:58: Und diese kurze zeit reicht aber um noch mal eine ganz tolle und schöne Erinnerung möglich zu machen.
00:46:07: Und das finde ich halt einfach ein ganz, ganz tollen und wunderschönen Gedanken dabei.
00:46:12: Das sind so Fahrten ... wenn ich kann?
00:46:15: Die werden ja immer bei uns dann angefragt, ob wir Zeit haben oder wer von uns auch Zeit hat.
00:46:20: Wenn ich da die Zeit habe, bin ich der erste, der schreibt mache ich liebend gerne.
00:46:24: Einfach weil ich das ein ganz tolles Projekt finde.
00:46:29: Ja absolut!
00:46:30: Ich sag mal jetzt wo du diesen Fall so schilderst.
00:46:35: Beeindruckt mich jetzt auch und bewegt mich ja auch jetzt tatsächlich.
00:46:39: Aber allein diese Vorstellung, man geht noch mal da in sein altes Zuhause auch wohl wissend das ist jetzt das letzte Mal.
00:46:48: Und da stelle ich mir dann so die Frage... ...ist an dieser Moment.
00:46:53: also da sind es dann die Familie und dann fährt man sie dahin und dann kommt sie da rein?
00:47:00: Also dieser Moment dann, wo das dann vor Ort stattfindet.
00:47:04: Ist es da nicht unendlich traurig?
00:47:08: Ich glaube, traurich ist es immer zu teilen.
00:47:13: Aber oftmals das Gefühl... also mein Empfinden ist immer eher Glück.
00:47:19: Weil ich natürlich auch weiß, dass war dieser Wunsch den ich gerade erfülle und...
00:47:24: Ja, bei den Betroffenen.
00:47:27: Da wird ja auch was Du freust dich, du weißt nächste Woche fahre ich dahin oder übermorgen geht's los.
00:47:34: Das ist ja dann die Vorfreude hab' ich glaube wenn man doch da ist und man merkt jetzt okay jetzt ist es real und letztes ist wahrscheinlich das letzte Mal dass sich hier noch mal sein konnte und die ganzen Erinnerungen wo das Leben schön war, wo man die Familie da hatte wo man vielleicht Kinder großgezogen hat und feste gefeiert hat was man alles so in seinem Haus oder in seiner Wohnung gemacht hat wenn man lange gelebt hat Und ich denke mal, man hat eine Verbundenheit.
00:47:59: Sonst hätte sie ja nicht gesagt, ich möchte mich da verabschieden.
00:48:02: Wenn das so alles hochkommt... Also dann muss sich auch als Ehrenamtler gut geschult sein, psychologisch geschult zu sein um auf vielleicht ne Situation wo auch die Angehörigen dann plötzlich total überfordert sind wenn sich das vielleicht auch Bahn bricht und da kommt ne unglaubliche Traurigkeit und so ne Endzeitstimmung rein kann der theoretisch sein dass das muss ja dann irgendwie auffangen können.
00:48:26: Also traurig ist es immer, das auf jeden Fall.
00:48:29: Ich habe noch keine Herzenswunschfahrt ohne Tränen erlebt glaube
00:48:33: ich.
00:48:34: Nicht an die ich mich jetzt wirklich erinnern könnte und tatsächlich auch einen der wenigen Dinge wo auch mir manchmal Träne kommen.
00:48:39: Auch immer ehrlich mit.
00:48:43: Die Helfenden werden so gut, es geht auf das Ganze vorbereitet.
00:48:47: also das ist jetzt muss man auch fairerweise sagen nicht das Projekt wie jetzt der Wohl für morgen, wo man kommt und sagt dann möchte ich mal mitmachen.
00:48:56: Das
00:48:58: ist dann schon ein bisschen mehr dahinter.
00:49:00: also da braucht es auch noch einmal ein paar Grundqualifikationen, da braucht's nochmal teilweise eine Rettungsdienstqualifikations, ne Kleiner oder... Also da kommen immer so ein paar Dinge noch mal dazu.
00:49:15: Jetzt haben wir natürlich auch die Möglichkeit zu schauen, okay die Anfrage hat diese und diese Anforderungen.
00:49:25: Das liegt hier zugrunde.
00:49:28: Wer ist da vielleicht auch der Typ Mensch von unseren Helfenden für?
00:49:31: Es ist ja auch immer so eine ganz große Frage.
00:49:35: Wer kann damit vielleicht besser, wer kann hiermit vielleicht besser... Da versuchen wir auch ein Gespür immer zu entwickeln, ob und wer auch von den Ehrenamtlern der sich melde, dass er Zeit hätte da vielleicht auch gut reinpasst.
00:49:50: Aber klar das ist nichts.
00:49:51: wo man einfach jetzt sagt Borda habe ich jetzt Bock drauf und morgen bin ich dabei.
00:49:55: Man kann durchaus sagen, dass man an diesem Projekt mitwirken will.
00:49:59: Das ist gar kein Problem.
00:50:00: wir freuen uns über die Leute die das wollen.
00:50:03: aber Der Weg dahin ist natürlich ein bisschen komplexer als jetzt halt bei so einem Wohlfühlmorden damit man eben möglichst auch vorbereitet ist für solche Situationen.
00:50:13: Und dazu kommt dann auch, dass immer ein erfahrener Helfer dabei ist wenn jemand die ersten zwei Fahrten in dieser Art absolviert.
00:50:23: Kann ich sagen jetzt mal du würdest als Interessent dich melden?
00:50:26: Würdest Grundschulung machen und dann steht die erste Fahrt an und du hast Zeit.
00:50:31: so Dann wäre halt die Bedingungen das jemand von unseren erfahrenen Leuten dabei ist bin ich beispielsweise mit dabei oder einen anderen von denen schon eine hohe Expertise in dem Bereich, sage ich mal, irgendwo haben und dann Erfahrungen auch einfach gemacht haben.
00:50:48: Damit es gibt nichts Unschöneres für Ehrenamtler als sich hilflos und überfordern zu fühlen in
00:50:53: Situationen.".
00:50:55: Ja, deshalb spreche ich das auch an der Stelle noch mal so an.
00:50:57: Ganz toll!
00:50:58: Das Projekt ist rein spendenfinanziert.
00:51:01: So
00:51:01: d.h.,
00:51:02: wer sagt dann traue ich mir eigentlich gar nicht zu oder ich bin selbst ein emotionaler Typ... Ich kann da nicht helfen, ich stehe nur heulend im Weg rum.
00:51:09: Der darf natürlich gerne spenden um dieses tolle Projekt weiterzubegleiten und aufrechtzuerhalten.
00:51:15: Immer!
00:51:16: immer.
00:51:17: Also spenden für das Projekt oder natürlich auch diese sogenannten passive Mitgliedschaften, wo es darum geht, man ist Mitglied des Vereins zahlt aber halt Beitrag X im Jahr.
00:51:30: da freuen wir uns auch natürlich immer darüber weil wie die Gelder halt für genau diese Projekte am Ende dann auch nutzen.
00:51:38: also muss sagen jedes unserer sozialen Projekten ist rein spenden finanziert und entsprechend freuen wir.
00:51:47: Ja, ja klar.
00:51:47: Wie oft fährt der Krankenwagen und erfüllt diese Wünsche?
00:51:50: Das ist tatsächlich super unterschiedlich.
00:51:52: Es hängt ein bisschen davon ab wie oft diese Anfragen natürlich kommen.
00:51:57: Wir haben durchaus Wochen probieren unserer Gliederung manchmal in einer Woche zwei drei Fahrten haben.
00:52:03: Manchmal haben wir auch zwei drei Monate gar nichts.
00:52:06: also es hängt immer darauf ankommen die Anfragen und von wo sind natürlich auch die Anfrage.
00:52:12: ich sage mal beispielsweise wenn Menschen in Leverkusen Herzensund erfüllt haben, dann sind die Kollegen in L everkusen die ersten, die den erfüllen.
00:52:20: Erst wenn die nicht können wird dann vielleicht mal bei uns gefragt.
00:52:24: Ähnlich ist natürlich, wenn hier ein Hildenhahn und der Umgebung eine Anfrage kommt, sind wir denn die primären Ansprechpartner?
00:52:29: Da müssen sich aber die Gäste oder Hospice-Familien nicht umsorgen.
00:52:35: Die stellen eine allgemeine Anfrage und intern wird dann geguckt wer das übernimmt.
00:52:39: also Wir hatten glaube ich in diesem Jahr bisher ... neun oder zehn Herzens von Schwarten.
00:52:45: Okay, wow, schön!
00:52:47: Aktuell liegen keine vor aber das ändert sich auch sehr oft und man muss sagen diese Anfragen sind halt auch immer super kurzfristig.
00:52:55: Also... Das ist keine wochenlange Planung die dem Ganzen voraus
00:53:00: geht.
00:53:00: Ich hätte jetzt gedacht also ich hätte jetzt gedacht Die Tochter ruft euch an und sagt Mensch mein Papa der wollte noch unbedingt ans Meer.
00:53:06: ich bleibe mal bei den Beispiel Und dann kommst du ja jetzt nicht wie Rudi Karel plötzlich um die Ecke und sag, lass dich überraschen.
00:53:13: Sondern da hätte ich jetzt gedacht man fährt mal zu dem älteren Herrn hin und sagt mir stimmt das überhaupt?
00:53:16: Wollen sie wirklich ans Meer und wo soll es denn hingehen?
00:53:19: und was verbinden Sie damit?
00:53:21: Was erwarten Sie da?
00:53:21: Und da hätte sich gedacht dann geht so ein Planungsstab los, wo man sagt so und so, dass müssen wir mitnehmen der Mann brauchen Rollstuhl, der Mann braucht einen Defi für alle Fälle oder was weiß ich keine Ahnung.
00:53:32: Ja also Du kann der Ralschabsmäßig wäre das gar nicht geplant.
00:53:36: Man kriegt einen Anruf, fährt da hin und sagt los!
00:53:39: Auf geht's oder?
00:53:41: Ganz so schnell sind wir dann auch nicht tatsächlich.
00:53:44: So mit Blaulicht.
00:53:46: Das Auto hätte ein, so ist es nicht.
00:53:50: Also man muss... Das muss man sich so vorstellen.
00:53:53: Diese Anfragen gehen ein, nicht in die einzelne Gliederung sondern auf diese Geosan-Ebene.
00:54:05: Ich dachte, dass die Frage kommt.
00:54:06: Ach so!
00:54:07: Von der Kirche?
00:54:09: Genau weil die Malteser ja eine katholische Hissorganisation letztlich sind haben wir jetzt nicht den regionalen Verband sondern wir haben diesen Dietsusan-Verband.
00:54:19: und da geht die Anfrage ein.
00:54:21: mein Kollege hier als Ortsleitung der Thomas Körplein ist ehrenamtlicher Koordinator.
00:54:27: Herzenswunsch für die Dietsese.
00:54:30: Und dann gibt es noch eine hautamtliche Kraft.
00:54:33: Es gibt noch eine weitere erdamtliche Kraft und bei denen geht diese Anfrage ein, die zugeschickt wird
00:54:38: so.
00:54:41: Die erfassen dann der Regel diese grundlegende Daten okay?
00:54:44: Wo ist der Gast?
00:54:46: Ist selbst im Hospiz?
00:54:47: Ist in seiner Heimatadresse Pflegeeinrichtung Krankenhaus also wo finden wir den brauchen?
00:54:53: einmal die grundlegenden Diagnose Krankengeschichte kurz zusammengefasst.
00:54:59: Aber das sind alles vorgefertigte Unterlagen, die werden zugeschickt einfach.
00:55:03: Die können dann einfach per E-Mail wieder zurückgeschickt werden und mit den Unterlagen wird die Fahrt geplant.
00:55:09: Da steht dann beispielsweise auch um als Frage braucht der Patient z.B.
00:55:12: Sauerstoff.
00:55:16: Rollstuhltrage was ist notwendig?
00:55:18: Das sind so die Sachen, die über das Formular abgefragt werden.
00:55:21: und sobald es ausgefüllte Formula da geht eigentlich die Planung los Und meistens ist es schon so, dass noch in der laufenden Woche die Fahrt durchgeführt werden kann.
00:55:31: Es kommt natürlich dann drauf... Also wirklich,
00:55:34: wenn man den Menschen auch erst am Tag der Fahrt kennt?
00:55:38: Korrekt!
00:55:39: Achso okay, das ist ja cool.
00:55:40: Wir lernen uns gegenseitig am Tag-der-Fahrt kennen.
00:55:45: Ich hatte beispielsweise vor anderthalb zwei Jahren eine Fahrt nach Holland ans Meer mit einer Übernachtung also Samstag morgens hin und Sonntags im Nachmittag dann zurück.
00:55:57: Und wir haben uns dann halt beim Abholen kennengelernt, nutzen die Autofahrt unterhalten uns auch ein bisschen miteinander hier nachdem natürlich was unser Gast dann auch will.
00:56:07: also der kann ja sagen ich würde gerne nur Musik hören ist ja auch vollkommen in Ordnung.
00:56:12: aber man kommt dann oftmals doch so ein bisschen ins Gespräch tauscht sich ein bisschen aus und lernt sich auf den Fahrteil einfach erst mal ein bisschen kennen und dann verbringt man diese zwei Tage miteinander.
00:56:23: Und das ist tatsächlich, das kann man sich gar nicht vorstellen.
00:56:25: Das sind richtig schöne Kontakte die teilweise dabei entstehen auch natürlich wenn man in einem ganz besonderen Verhältnis da gerade natürlich zueinander steht.
00:56:34: aber ja, da gibt es kein Vorbesuch oder ähnliches.
00:56:38: jetzt nur diese Unterlagen und Co.
00:56:41: um halt schnellstmöglich diese Fahrten auch anbieten und durchführen zu können.
00:56:46: denn man muss sagen Der Großteil der Menschen lebt nicht mehr lange.
00:56:50: Wenn man dann erst fünf oder sechs Wochen plant, ist es für viele schon zu spät.
00:56:55: Es ist durchaus schon vorgekommen ... Dass ich nicht mit einer Kollegin auf den Weg gemacht habe, einen Gast abzuholen und dann kam der Anruf, wir brauchen nicht mehr kommende Gast, das ist heute von einer Stunde
00:57:04: verstorben.".
00:57:06: Das kann ja sogar während der Fahrt auch passieren?
00:57:08: Ja,
00:57:09: das kann auch während derfahrt passieren.
00:57:11: Ist bei uns bisher noch nicht vorgekommen.
00:57:15: Auch da wird natürlich im Vorhinein gefragt, immer explizit wünscht der Gast noch irgendwelche medizinischen Maßnahmen.
00:57:24: Also Wiederbelebung oder ähnliches?
00:57:27: Oder nicht?
00:57:27: Das ist für uns die absolut wichtigste Grundlage.
00:57:31: Wir müssen wissen was ist im Fall der Fälle und da geht es zum Beispiel auch in diesen Schulungen im Vorhin-Nein nochmal drum.
00:57:39: Wenn der Gast während der Fahrt versterben sollte Wie ist das Vorgehen?
00:57:44: Wer ist zu informieren.
00:57:46: Also diese ganze Kette, die dann im Lauf gesetzt werden müsste.
00:57:50: Aber wie gesagt ich muss sagen es ist bei uns noch nicht passiert.
00:57:53: Ich wüsste nicht dass das in den Jahren des Projekts überhaupt schon passiert ist habe ich zumindest nichts von mitbekommen.
00:58:00: Von meiner persönlichen Erfahrung her muss ich auch sagen ich hab immer das Gefühl wenn die Gäste einmal dieses Fahrt antreten Dann haben sie Die Kraft, die Motivation und die Power diese Fahrt auf jeden Fall auch noch zu Ende machen.
00:58:16: Also
00:58:17: ich klingle manchmal so ein bisschen.
00:58:20: Ja genau es klingt immer so ein bißchen komisch aber das habe ich immer das Gefühl.
00:58:23: wir haben vor zwei Jahren drei jahren einen Geschwisterpaar in ihr Heimatdorf gefahren irgendwo im Süden Deutschlands.
00:58:30: da waren sie seit ihrer Kindheit nicht mehr.
00:58:32: Wir sind von dort geflogen Und wollten dann jetzt noch mal ein letztes Mal gemeinsam beim Bruder und Schwester dort runter.
00:58:40: Da waren wir nur einer schwer erkrankt oder?
00:58:43: Ja, genau.
00:58:44: Einer war schwersterkranked, wobei das andere Geschwisterteil auch nicht mehr so gesund war.
00:58:52: Und gemacht getan, Fahrt durchgeführt, ging aber auch eine Wochenendfahrt mit Übernachtung.
00:59:00: Eine Woche später ist der erste gestorben.
00:59:05: Also das ist halt, was wir tatsächlich so oft gespiegelt bekommen.
00:59:09: Kurz danach stirbt oftmals der Gast nicht zwingend natürlich aber es passiert schon häufiger.
00:59:17: Manchmal sind zwei drei Tage manchmal zwei Wochen Aber daran merkt man halt auch einfach wie wichtig es ist möglich Zeiten diese Fahrten durchzuführen.
00:59:26: Ja klar Denk mal gar nicht so dran aber vollkommen logisch.
00:59:31: also mega projekt mega herausfordernd für alle Beteiligten.
00:59:37: Mega wichtig, ich finde es ganz toll dass ihr das anbietet und auch dass das Spenden basiert auf alles dabei euch ist also das finde ich auch ganz ganz toll.
00:59:45: kann ich hier noch mal wirklich nur nochmal die Werbung machen.
00:59:48: Spendet da Leute wirklich für einen super Zweck.
00:59:51: aber das ist ja noch nicht alles.
00:59:53: du hattest so zwei drei Themen die dir auch nochmal ganz kurz vorstellen möchtest.
01:00:00: Ja, wie gesagt an Themen könnte ich halt gar kein Ende mehr finden glaube ich ehrlicherweise.
01:00:06: Aber wo wir vorhin schon so über Zeit gesprochen haben und zeitnähe und unkomplizierte Ehrenämter da würde ich doch gerne immer mal ganz kurz über das sogenannte Plaudernetz sprechen.
01:00:19: Ganz klein eingehakt dass ist Einfach eine seit acht Monaten existierende Hotline der Malteser, bei denen es um genau das geht.
01:00:29: Miteinander plaudern!
01:00:31: Die Hotline ist von zehn bis zwanzig Uhr freigeschaltet.
01:00:35: Ich kann da einfach anrufen und werde mit einem sogenannten Plauder-Partner verbunden Und dann kann ich mich einfach unterhalten.
01:00:43: Also das ist so simpel vom Prinzip her und das ist das Coole was sich mit unkompliziertem Ehrenamt meine Clouder-Partner zu werden, sondern ich kann mich über die Webseite, Malteser Plaudernetz einfach anmelden, registrieren.
01:00:59: Ich mache eine einmalige Schulung, die hat glaube ich bei mir vierzig Minuten gedauert, wo einfach nochmal so die Grundlagen des Ganzen erklärt werden und dann kann ich mich freischalten lassen, laden wir die entsprechende App runter und wenn ich Zeit habe, klicke ich in der App einfach an, das ich jetzt Zeit habe.
01:01:19: So, direkt ein paar Fragen.
01:01:20: Wir haben zwar keine Zeitmehrjustin aber das interessiert mich weil da haben wir ja im Vorfeld dann gar nicht drüber gesprochen, Plaudernetz.
01:01:27: Also das ist ein bundesweites Angebot ne?
01:01:29: Genau!
01:01:29: Das sind bundeswertes Angebote.
01:01:31: Ist jetzt keine Telefonseelsorge?
01:01:33: Ist auch wichtig?
01:01:34: Nein!
01:01:34: Das ist wirklich nur ich möchte mal
01:01:36: bisschen quatschen... Genau!
01:01:37: Ich möchte einfach mal ein bisschen plaudern und quatsching
01:01:40: So.
01:01:40: Ich, wenn ich da Bock drauf habe, kriege eine kurze Schulung, lad mir ein App runter... ...muss auch nicht von zehn bis zwanzig Uhr am Telefon sitzen sondern mach dann den Side Slot der für mich angenehm ist.
01:01:51: Wenn's Wetter schön ist gehe ich draußen spazieren lasse es und wenns Wetter schlecht ist und ich hab zwei Stunden Zeit, dann mache ich das!
01:01:56: Und wenn ich Glück habe, rufe deine an
01:01:58: Korrekt, also nicht nur wenn ich Glück habe.
01:02:01: Also meine Erfahrung nach dauert es keine fünf Minuten bis das erste Telefonat durchgestellt ist.
01:02:05: So jetzt bin ich hier im schönen Rheinland ja so der aus dem tiefsten Bayern an oder aus den tiefsten Sachsen und will mit mir schön sprechen und ich verstehe kein Wort.
01:02:14: wie geht die damit um?
01:02:15: Kann ich dann einen neuen Gesprächspartner auswählen?
01:02:19: Also neun Gesprächspartner auswillen ist ja immer ein bisschen schwieriger wenn man darauf warten muss angerufen zu werden.
01:02:24: Ja
01:02:24: ich spreche ich lege auf und warte auf den nächsten
01:02:27: So ungefähr.
01:02:29: Große Extritschstrategie ist tatsächlich schon einer noch mal vorgekommen, dass man einfach so kommunikativ Schwierigkeiten hatte, dass das Gespräch einfach nicht gut zustande gekommen ist und haben beide irgendwann gesagt okay, wissen Sie was?
01:02:42: Wir rufen sie einfach nochmal neu an dann nix mehr landet mehr anderer dran.
01:02:48: Das ist einfach so.
01:02:49: Das ist tatsächlich ein realistisches Problem, das tu ich aus meiner Vorkompt Die Extreme, dass der Dialekt so stark vervortritt.
01:02:57: Dass man kaum miteinander reden kann ist aber natürlich nur äußerst selten der Fall.
01:03:02: Ist ja auch nur ein Beispiel wie schützt ihr die Frauen im Ehrenamtsnetzwerk?
01:03:06: Dass da jetzt nicht irgendwelche Hallo-Dries anrufen und meinen sie könnten da?
01:03:11: ich sage also Telefonsex-Rotteinanrufen.
01:03:15: Zum Einen ist das Teil der Schulung im Vorhinein, die da organisiert ist.
01:03:19: Einfach nochmal die grundlegenden Regeln.
01:03:21: Es fängt damit an dass sich niemand mit Nachnamen bitte vorstellen soll, dass niemand erzählen soll wo genau er wohnt und ähnliches.
01:03:28: Die Nummer also wenn du dich dort meldest deine Nummer ist natürlich auch privat.
01:03:33: Die sieht keiner, die sehen nur die Hotline-Nummer.
01:03:37: Die können also auch nicht an deine Nummer einfach irgendwie dran kommen, dich im Nachgang kontaktieren.
01:03:42: Und es gibt halt immer die Meldemöglichkeit.
01:03:45: Also die Helfenden, egal ob Frau oder Mann sind dazu aufgefordert übergriffiges Verhalten sofort das Telefonat ganz klar beenden.
01:03:55: Den Personen auch einfach ganz klar sagen dass hier die Grenze strikt überschritten wurde und das Telefona hat im Nachgang auch einfach nochmal melden.
01:04:06: Wer ruft da an?
01:04:07: Wer ist
01:04:08: das?!
01:04:09: Wer rufe da an!
01:04:11: Also tatsächlich, komplett quer durchgemicht.
01:04:15: Also ja, es ist komplett quer-durchgemicht.
01:04:19: Natürlich sind das auch schon mal viele ältere Leute die da anrufen am Abend nach Mittag und sich ein bisschen unterhalten wollen.
01:04:26: aber da sind auch wirklich Menschen Mitte dreißig, Mitte vierzig, die einfach sagen ich habe mal Lust mich gerade ein bisschen zu unterhalten.
01:04:35: Also das mag man gar nicht denken, aber das ist komplett quer durchgemischt.
01:04:40: Machen da auch welche aus hier unserer... Ich will mal Ortsverein sagen?
01:04:44: Wie heißt es nochmal?
01:04:45: Ortsgliederung!
01:04:48: Machen doch welche aus Hahn mit
01:04:50: Ja
01:04:51: Was ist denn deren Resonanz so?
01:04:53: Von
01:04:53: uns sind wir aktuell mit acht neun Leuten.
01:04:55: ich habe tatsächlich auch schon erste Menschen hier in Hahn kennengelernt die sich als plauder Partner registriert haben die gar nicht bei dem altersan sind Aber ich auch schon mittlerweile kennen gelernt Die mich darauf angesprochen haben einfach.
01:05:06: Okay, ja gut.
01:05:07: Genau, kann man einfach so machen, ne?
01:05:09: Genau!
01:05:11: Die Nummer.
01:05:11: wer jetzt das hört und sagt Mensch ich hab da keinen Lust mitzumachen sondern ich hätte selber mal Bedarf abends ein bisschen zu klaudern oder am Nachmittag.
01:05:18: Das ist die Null-Acht-Hundert dreihundertdreißig viermal die Eins.
01:05:22: Ja genau
01:05:25: Ich glaube das probiere ich mal aus.
01:05:27: Ich rufe da einfach mal an und gucke einfach mal, was so passiert.
01:05:30: Da muss ich mir noch ein Thema vorüberlegen, worüber es mich unterhalten möchte, vielleicht über die aktuelle Bundesregierung oder sowas?
01:05:36: Mal gucken!
01:05:39: Das gibt bestimmt interessante Telefonate, sag' ich nicht mehr.
01:05:41: Ja,
01:05:41: aber jetzt mal catch-by-seite... Was ist denn das so...?
01:05:44: Also gibt's dann konkretes Thema.
01:05:47: also wirklich, was immer wieder hochkommt?
01:05:49: Liebes, Kummer, also ist er sehr problembeladen.
01:05:52: oder wirklich so Smalltalk?
01:05:53: Nee,
01:05:55: also es gibt natürlich immer mal wieder auch diese problembeladenen Telefonate.
01:06:00: Also das ist natürlich auch verführerig sich mit Problem an so eine Nummer zu wenden...
01:06:06: Da hört einer zu?
01:06:07: Genau da hört halt einer zu!
01:06:10: Ich habe letztens irgendwann mal ein Telefonat gehabt, der ging's dann einfach darum dass Deninger auf dem Weg nach Hause war, nach der Arbeit einen super stressigen Arbeitstag
01:06:18: hatte
01:06:20: und er wollte sich einfach ein bisschen über sein Chef irgendwie auskotzen.
01:06:22: sag ich mal Ja, ist so.
01:06:25: Da ist es für mich einfach, wo ich sage, das Gespräch kann nicht mitgehen.
01:06:31: Tatsächlich haben wir dann darüber das Thema aber komplett von der Arbeit weggewechselt und am Ende haben wir uns über aktuelle Krimibestzene oder so unterhalten.
01:06:42: Ich weiß nicht mehr genau wie wir da gelandet sind...
01:06:45: Das machst du jetzt auch noch in deiner Freizeit?
01:06:48: Blau dann nichts!
01:06:52: Selten, aber ja.
01:06:56: Aber ich kann halt auch super viel und super lange reden!
01:06:58: Das ist einfach eine Stärke bei mir.
01:07:01: Ich rede sehr gerne.
01:07:03: Und entsprechend hat mich das ein bisschen angefickst zwischenzeitlich... ...aber das ist was für sich ganz selten tatsächlich mache.
01:07:10: Das habe ich vor allen Dingen in der Anfangszeit gemacht weil mir wichtig war wenn ich das irgendwo vorstelle und bewerbe würde ich wenigstens ein paar eigene Erfahrungen gesammelt haben.
01:07:19: Ja klar Ja, also eine coole Sache.
01:07:22: Jetzt müssen wir uns ein bisschen sputen!
01:07:24: Wir sind schon weit drüber... Du sprichst gerne?
01:07:27: Podcast ist genau dein Metier.
01:07:30: Der Malteser-Podcast mit Justin Landwerke.
01:07:32: Das wär's doch.
01:07:35: Aber das bringt mich nicht auf Ideen.
01:07:38: Handwirt sowieso.
01:07:39: zur Podcast-Hauptstadt habe ich so das Gefühl.
01:07:43: Schießen Podcasts aus dem Boden, das ist unglaublich.
01:07:47: Erzähl noch ein, zwei Sachen ganz kurz und dann müssen wir leider schließen.
01:07:53: Gibt mir einen Stichwort was möchtest du noch hören?
01:07:55: Das ganze am Anfang
01:07:56: sagst du jetzt nur so ein-zwei Miniprojekte da würdest du ganz gerne darüber
01:07:59: sprechen.
01:07:59: Da können wir sehr gerne.
01:08:01: ganz kurz das ist superfrisch.
01:08:03: also wenn die Ausstrahlung ist dürfte dass erst seit drei vier Monaten wirklich laufen sein.
01:08:07: Wir haben es geschafft mit der Arbeiterwohlfahrt Harn eine neue Kooperation einzugehen die ich mich schon sehr freue, die wir auch noch weiter intensivieren wollen.
01:08:17: Und wir fangen jetzt tatsächlich an einen Arztbegleitdienst gemeinsam durchzuführen hier in Hahn um Menschen, beispielsweise nach einer OP oder mit irgendwelchen G-Einschränkungen oder Co dabei zu helfen ihre Arzttermine wahrzunehmen.
01:08:32: Das ist unser erstes gemeinsames Projekt.
01:08:34: Das haben wir letzte Woche tatsächlich relativ riecht besprochen und vor vier Tagen erst das erste Mal veröffentlicht, da geht jetzt demnächst noch ein bisschen Pressinbeteilung und Koraus.
01:08:43: Aber dieses Projekt sind ein bisschen den Grundstein für die gemeinsame Arbeit von Maltesern und AWO in Hahn werden.
01:08:50: Da freue ich mich tatsächlich sehr drauf.
01:08:52: gibt noch so ein paar Dinge Erste-Hilfeschulungen speziell für Senioren, die jetzt in Angriff genommen werden sollen.
01:08:59: Kindererste Hilfe Notfälle wollen wir auch noch mal angehen.
01:09:03: Also, da kommt einiges jetzt in dieser Kooperation zustande, behaupte ich mich einfach schon sehr freue weil ich einfach der Überzeugung bin dass wir alle in diesem karitativen Organisation uns bestmöglich connecten und vernetzen müssen um ein großes ganzes letztlich anvisieren zu können.
01:09:20: Ja
01:09:20: super finde ich richtig ist genau der richtige Weg.
01:09:23: wie du schon sagst Alle haben Bedarf an Ehrenamtlichen jeder kann sich gegenseitig super unterstützen Und die AWO hat ja hier auch ein super breites Angebot, ne?
01:09:32: Die waren hier noch nicht übrigens im Podcast.
01:09:35: Vielleicht kommen sie danach mal...
01:09:37: Ich habe da gute Kontakte!
01:09:39: Die Tür des Podcasts steht immer offen.
01:09:43: Nochmal also ich kenne die Malteser tatsächlich nur vom ersten Hilfekurs und bin überrascht was ihr alles so in dem sozialen Bereich, also nochmal neben diesen ganzen anderen Aufgaben ... die ihr ja auch noch habt.
01:09:55: Also ich sag mal hier erste Hilfegur, so habe ich gerade gesagt ... ... Sanitätsdienst Katastrophenschutz ... ... Malteser Jugend ... ... haben wir gar nicht drüber gesprochen.
01:10:03: Also ein Riesenthema... ... alles mit so ein paar Handvoll Ehrenamtlern,... ... alles spendenfinanziert.
01:10:11: Chapeau also wirklich mal wieder so eine Organisation ... ... in Harn und in Hilden, die richtig viel auf die Beine stellt.
01:10:19: Mit ganz viel Zeit investen, mit ganz viel Liebe zum Menschen.
01:10:23: Ich glaube, anders geht das auch gar nicht.
01:10:25: Also alle die sich jetzt hören sind herzlich eingeladen mal reinzuschauen, vielleicht beim Wohlfühlmorgen zu spenden und euch da zu unterstützen.
01:10:36: Die Malteser können sie natürlich glücklich schätzen hier in Harn-Hildensen einen jungen Geschäftsführer zu haben weil der ist natürlich sichergestellt dass es die nächsten vierzig Jahre so weitergeht.
01:10:45: Ja, vierzig Jahren vielleicht nicht zwingt aber einige Jahre würde ich gerne noch bleiben!
01:10:49: Das wird korrekt.
01:10:51: Also Huda, auch für dein persönliches Engagement in Justin ganz lieben Dank für deine Zeit heute Abend ist auch keine Selbstverständlichkeit.
01:10:56: wir nehmen das Gespräch hier Ende Mai auf und wir haben sommerliche Temperaturen.
01:11:01: ich glaube wir haben auch ein bisschen die Vögel zwitschern hören strahlen das ganze aber dann so Mitte Oktober aus.
01:11:07: also sofern da wird man bestimmt das eine oder andere wieder über die Malteser in der Presse auch gelesen haben
01:11:13: mit Sicherheit erst recht so kurz nach unserer Girmes
01:11:16: ja genau Also, genau.
01:11:18: Da seid ihr ja auch immer noch regelmäßig und könnt euch um Menschen kümmern die das dritte Bier vielleicht nicht vertragen haben oder sonstige Schwächeanfälle haben.
01:11:29: Also ganz, ganz herzlichen Dank!
01:11:31: Ich wünsche euch ganz viel Erfolg und du hast mich echt neugierig gemacht.
01:11:35: Vielleicht klappt es ja mit uns beim Wohlfühlmorgen?
01:11:38: Ja Hammer ich halte dich gerne auf dem Laufen wenn nicht beim nächsten dann sonst beim übernächsten Und vielen dank für die Einladung fürs Gespräch.
01:11:44: Hat mich gefreut.
01:11:47: Wenn dir diese Folge gefallen
01:11:49: hat, bitte abonnieren und in vierzehn Tagen
01:11:52: wieder rein hören.
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